Blecha: Regierung macht Unrecht zum Motto ihres täglichen Handelns

Kritik an Kriegsgefangenenentschädigung

Wien (SK) Als "blanken Zynismus" bezeichnete der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, das Festhalten am Unrecht bei der Entschädigung von Kriegsgefangenen. "Mit der Unfallrentenbesteuerung, dem Pensionsraub und der Kriegsgefangenenregelung macht die Regierung Unrecht zu ihrem Programm", konstatierte Blecha beim Landespensionistenrat in Eisenstadt. ****

Blecha kritisierte bereits bei der Beschlussfassung des Kriegsgefangenen-Entschädigungsgesetzes im Herbst des vergangenen Jahres heftigst, dass österreichische Kriegsgefangene, die in verschiedenen westeuropäischen und überseeischen Lagern festgehalten worden waren, von der Entschädigung, die Kriegsgefangenen in Mittelost- und Osteuropa gewährt wurde, ausgenommen wurden.

Blecha: "Die sachlich nicht zu begründete Ungleichbehandlung von ehemaligen Kriegsgefangenen hätte heute korrigiert werden können. Es ist durch nichts erklärbar, dass Österreicher, die in Frankreich und Belgien in Kohlengruben unter unmenschlichen Bedingungen geschuftet haben, die in Steinbrüchen und Schwefelhöhlen Nord-Griechenlands arbeiten mussten oder in marokkanischen Gefängnissen festgehalten waren, keine Entschädigung bekommen sollen", so Blecha vor 400 empörten PensionistInnen. (Schluss) ps/cb

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