Prammer: Familienzusammenführung ist Menschenrecht

Wien (SK) "Die Quoten-Diskussion spiegelt wieder einmal die polemische Verhetzungsstrategie der schwarz-blauen Regierung, die in unmenschlicher Weise auf dem Rücken der Frauen und Kinder von Migranten ausgetragen wird," protestierte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer entschieden gegen den gestern von den Klubobmännern Westenthaler und Kohl dargelegten und heute von Vizekanzlerin Riess-Passer und Innenminister Strasser bekräftigten Vorschlag, die für die Familienzusammenführung reservierte Quote zugunsten von Fachkräften abzubauen. ****

"Nach aktuellen Zahlen des Innenministeriums besteht ein Rückstau bei der Familienzuwanderung von 12.000 Fällen. Es ist ein Gebot der Menschlichkeit, diesen Rückstau zügig abzubauen", forderte Prammer. Abschließend wies die Frauenvorsitzende darauf hin, dass "auch das Kindergeldgesetz in eindrucksvoller Weise in diese Intention der schwarz-blauen Regierung passt, da die durchschnittliche Migrantin die ersten fünf Jahre gar keine Möglichkeit hat, zu diesem Geld zu gelangen." (Schluss) se/mm

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