"Europride-Fahne" erhitzt die Gemüter

GRÜNE Mariahilf verstehen Aufregung nicht

Wien (Mariahilf) "Die Europride-Aktivitäten scheinen der Mariahilfer FPÖ schwer zu zusetzen", wissen die Grünen im 6. Bezirk nach der gestrigen Bezirksvertretungssitzung zu berichten. Dort kritisierte der Klubobmann der FPÖ Mariahilf, Harald Vilimsky die "illegale Umbeflaggung einer offiziellen Einrichtung" und sprach von einem "Eklat der Sonderklasse". Grund dafür: An einem der beiden Fahnenmasten neben dem Eingang des Mariahilfer Amtshauses war unter Mithilfe zweier Grüner Bezirksräte anlässlich der Veranstaltung "Europride" die Regenbogenfahne gehisst worden. Auch der ÖVP Klubobmann Thomas Seidl gab sich wenig erfreut. In seiner Wortmeldung verstieg er sich sogar zur hintergründigen Metapher, dass die Beflaggung des Vordereinganges politisch gesehen "durch's Hintertür’l" stattgefunden habe.

Richard Weihs, Bezirksrat der Grünen Mariahilf versteht die Aufregung nicht und stellt klar: "Die Beflaggung des Amtshauses war im Einvernehmen mit der Mehrheit der Bezirksvertretung angeordnet worden. Die Regenbogenfahne, durch die Solidarität mit den Anliegen der internationalen Schwulen- und Lesbenbewegung zum Ausdruck gebracht werden sollte, sei im übrigen nicht nur auch an anderen Amtshäusern angebracht worden, sondern sogar an sämtlichen Wiener Straßenbahnen.

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