Kopf: RFW wollte Ausweitung auf 72 Stunden - "Robin Hood"-Gehabe unangebracht

WB-Verländerungsvorschlag im Interesse der kleinen Nahversorger

Wien (OTS) - "Faktum ist, dass Helmut Haigermoser und sein RFW
eine Ausweitung der wöchentlichen Öffnungszeiten auf 72 Stunden stets begrüßt haben. Resultat wäre eine 'Lex Billa' gewesen, die zwar im Interesse der großen Ketten wäre, aber ein 'Bärendienst' für die kleinen Nahversorger. Es ist daher völlig unangebracht und vermessen, dass sich der RFW nach dem gestrigen Scheitern der Ladenöffnungszeitenverhandlungen als Robin Hood der Klein- und Mittelbetriebe selbstbelobigt." Der Wirtschaftsbund seinerseits habe, im Interesse der KMUs, eine 72-Stunden Regelung immer abgelehnt. Das stellte heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf in einer ersten Stellungnahme zum gestrigen Scheitern der Ladenöffnungszeitenverhandlungen fest. ****

Der vom Wirtschaftsbund eingebrachte Vorschlag, die Regelung der Ladenöffnungszeiten mittels "Verländerung" zu regionalisieren und damit den unterschiedlichen Bedürfnissen der einzelnen Bundesländer entsprechende Optionen zu eröffnen, hätte gerade den kleinen Handelsbetrieben und Nahversorgern genützt. Eine gezielte Öffnungspolitik würde den Unternehmen in den Ortszentren wichtige Nischen zu ihrer Existenzsicherung bieten, sagte Kopf.

Das Scheitern der Verhandlungen sei zwar bedauerlich, angesichts der Positionen der Freiheitlichen Wirtschaftsvertreter jedoch aus Sicht des Wirtschaftsbundes das kleinere Übel, so Generalsekretär Kopf abschließend. (Schluss)

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