Schon 30 Landesheime reinigen ökologisch

Prokop: Öffentliche Hand muss Vorbild sein

St.Pölten (NLK) - "Ich bin der Auffassung, dass gerade im Bereich des Umweltschutzes die öffentliche Hand Vorbildwirkung haben muss", erklärte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop heute im NÖ Landhaus in St.Pölten bei der Überreichung von Zertifikaten für ÖKO-logische Reinigung an neun NÖ Landes-Pensionisten- und Pflegeheimen. Ziel der Aktion, die im Herbst 1998 von "die umweltberatung" gemeinsam mit der Heimabteilung des Landes und den Heimleitungen gestartet wurde, ist es, dass bis Ende 2001 alle 51 NÖ Landes-Pensionisten- und Pflegeheime ökologisch gereinigt werden. Nachdem im Oktober bereits 21 Heime für ihr umweltfreundliches Verhalten zertifiziert wurden, hat sich diese Zahl nunmehr auf 30 erhöht.

Durch ökologische Reinigung können Einsparungen von bis zu 30 Prozent bei Reinigungschemikalien erreicht werden. "Das schont nicht nur die Umwelt und führt zu finanziellen Einsparungen, sondern bedeutet auch eine geringere Gesundheitsbelastung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", hob Prokop hervor. Erreicht wird das Ziel durch die Schulung der MitarbeiterInnen, durch das Einsparen von Reinigungschemikalien und die Ökologisierung der Beschaffung. Bisher konnten schon knapp 500 HeimmitarbeiterInnen in 37 Seminaren für die ökologische Reinigung geschult werden, bilanziert Projektleiterin Erika Mottl von der "umweltberatung". In diesen Seminaren geht es vorwiegend um Reinigungschemie und -technik, Dosierung, Haut- und Arbeitsschutz, Desinfektion, Sortimentgestaltung und den umweltfreundlichen Einkauf. Nach den Schulungen erstellt "die umweltberatung" Maßnahmenkataloge, die in den Heimen selbstständig umgesetzt werden.

Die heute ausgezeichneten Landes-Pensionisten- und Pflegeheime sind Scheibbs, Laa an der Thaya, Zistersdorf, Hollabrunn, Hainfeld, Türnitz, Mautern, Herzogenburg und Wilhelmsburg.

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