Neuer Verkehrssicherheitsspot im ORF präsentiert

Wien (OTS) - Auf Initiative von Innenminister Dr. Ernst Strasser starteten das Kuratorium für Verkehrssicherheit und der ORF im Jahr 2000 eine Kampagne, um unvorsichtige und gedankenlose Autofahrer aufzurütteln. In der Fortführung der Kampagne kommt neben den bereits bestehenden Spots "Rasen tötet" und "Alkohol tötet" ein neuer Spot zum Einsatz, der aufruft, nicht aufs Anschnallen zu vergessen.
"Seit 1. Jänner 2001 starben auf Österreichs Straßen 334 Menschen, davon 18 in der vergangenen Woche und fünf am vergangenen Pfingstwochenende. Insgesamt bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr eine 'Verbesserung', gleichzeitig bedeutet es aber zwei Tote pro Tag. Die beiden Spots der Verkehrssicherheitskampagne 2000 konfrontierten mit der knallharten Realität und machten durch ihre Direktheit ohne erhobenen Zeigefinger betroffen", so Innenminister Dr. Ernst Strasser anlässlich einer Pressekonferenz am Mittwoch, dem 6. Juni 2001, in den Räumen der ORF-Enterprise, bei der ein neuer Spot zum Thema Verkehrssicherheit vorgestellt wurde.
Dr. Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit, über die Bedeutung des Angurtens: "Neben Lenkerausbildung und Geschwindigkeitsverhalten weist auch die Unfallstatistik die Angurtemoral der Österreicher als Problemfeld der Verkehrssicherheit aus. Von 549 getöteten Pkw-Insassen waren 267 nicht gesichert. Das Risiko, bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen, ist für nicht angeschnallte Pkw-Insassen sieben Mal höher - für nicht angeschnallte Pkw-Lenker sogar neun Mal höher - als für angeschnallte. Der Sicherheitsgurt kann aber nicht nur Lebensretter sein, sondern verringert im Fall eines Unfalls auch die Verletzungsschwere." Zeitraum der Verkehrssicherheitskampagne 2001 ist vom 28. Mai bis 14. Oktober. Geschaltet werden in diesem Zeitraum 70 Spots in den Programmen ORF 1 und ORF 2. Der neue Verkehrssicherheitsspot "Anschnallen" kommt heute, am Mittwoch, dem 6. Juni, zum ersten Mal im ORF zum Einsatz.
Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Marketing und Geschäftsführerin der ORF-Enterprise, ist sich sicher, dass die Kampagne auf das Zielpublikum punktgenau zugeschnitten ist: "Ich hoffe, dass der ORF mit seiner neuerlichen Unterstützung dieser Kampagne dazu beitragen kann, Problembewusstsein zu schaffen und Leben zu retten! Im Sinne des 'Public-Service'-Gedankens war es für den ORF immer schon eine Selbstverständlichkeit, Kampagnen wie diese zu unterstützen."

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