Schweitzer: Kelag-Verkauf: "Mit Abstand beste Lösung für Kärnten"

"RWE-Konzern wird aus Atomstromproduktion aussteigen"

Wien, 2001-06-06 (fpd) - "Alle im Kärntner Landtag vertretenen Parteien haben dieser Stromlösung die Zustimmung gegeben, da es aus der Sicht Kärntens mit Abstand die beste Lösung ist", sagte heute der freiheitliche Abg. Mag. Karl Schweitzer zum Verkauf von 49 Prozent der Kärntner Energieholding an den größten deutschen Energiekonzern (RWE).****

Diese Entscheidung Kärntens bringe alle Vorteile, die man sich nur erträumen könne, so Schweitzer weiter. Zu den Gründen dieser Kärntner Entscheidung meinte der FPÖ-Abgeordnete, daß mit dieser Lösung die Position der Kelag gestärkt werde. "Es gibt eine zukunftsorientierte Wachstumsstrategie für die Kelag, in dem sie technologische Möglichkeiten, die RWE in Deutschland entwickelt, entsprechend für den südosteuropäischen Markt nutzen kann. Das ist eine wirtschaftliche Überlegung, die anscheinend bei der Opposition noch nicht Platz gegriffen hat", betonte Schweitzer.

Durch diese Lösung würden sowohl Arbeitsplätze gesichert als auch neue Arbeitsplätze in Kärnten geschaffen. Dabei handle es sich um technologisch hochstehende wertvolle Arbeitsplätze für Österreicher, die dadurch auch gut verdienten. "Es ist also eine absolute Stärkung des Kärntner Wirtschaftsstandortes. LH Haider hat mit dieser vorbildhaften Vorgangsweise vorgesorgt, daß der RWE-Konzern in Kärnten ein Kompetenzzentrum für Wasserkraft und regenerative Energien errichten wird", erklärte Schweitzer.

Die Verbundgesellschaft sei deshalb nicht zum Zuge gekommen, da kein ausschreibungskonformes Angebot gelegt worden sei. "49 Prozent waren ausgeschrieben und die Verbundgesellschaft hat für 51 Prozent angeboten. Das Anbot der Verbundgesellschaft hätte gar nicht zugelassen werden müssen, da 49 Prozent ausgeschrieben waren", so Schweitzer.

Durch die Beteiligung der RWE an der Kelag werde es zu keinen Atomstromimporten kommen. "Der RWE-Konzern wird innerhalb kürzester Zeit aus der Atomsstromproduktion aussteigen, weil eine ganz neue Technologie zur Marktreife geführt wurde. Diese wird dann durch die Kelag in Südosteuropa vertrieben und wird den derzeit 19 prozentigen Atomstromanteil der REW komplett ersetzen", schloß Schweitzer seinen Beitrag in der Aktuellen Stunde. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 40 110 /5491Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC