Sima fordert Bekenntnis zur Stromkennzeichnung

Wien (SK) "Wir fordern von Bundeskanzler Schüssel ein klares Bekenntnis zu einer Stromkennzeichnung. Derzeit gibt es hier keine Wahlfreiheit für den Konsumenten, weil die Stromkennzeichnung Ländersache ist. Der Konsument muss erkennen, wenn sein Strom aus der Steckdose aus einem AKW stammt", sagte SPÖ-Umweltsprecherin Ulrike Sima Mittwoch im Nationalrat in einer Debatte über die Atomstrompolitik der Regierung. "Durch den Einstieg der RWE wird künftig aus den Steckdosen der Kärntner Atomstrom fließen." Die Aussage des FPÖ-Abgeordneten Schweitzer, dass die KELAG die RWE zum Ausstieg aus der Atomkraft bringen werde, bezeichnete Sima als "an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten: Die Leute lassen sich nicht für dumm verkaufen." ****

Sima betonte, besonders erstaunlich sei die Rolle Haiders: Die FPÖ sei bei jeder Gelegenheit an den Grenzen Österreichs aufmarschiert, um gegen Atomkraft zu demonstrieren und lege sich jetzt mit dem größten Abnehmer von Strom aus Temelin ins Bett. Deutlicher hätten sich Haiders Taten von seinen Worten selten entfernt, schloss die SPÖ-Umweltsprecherin. (Schluss) ts

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