- 05.06.2001, 11:24:40
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LHStv. Onodi zum Welt-Umwelttag:
Naturschutz im 21. Jahrhundert neuen Stellenwert geben
St.Pölten (NLK) - "Der Schutz von Natur und Umwelt hat in
Generationen, ja in Jahrhunderten zu denken," sagte Niederösterreichs
Naturschutzreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria
Onodi, anlässlich des heute, am 5. Juni, stattfindenden
Welt-Umwelttages 2001 der Vereinten Nationen.
Niederösterreich habe in der vergangenen Woche durch einen
Beschluss der Landesregierung zum Beitritt zur "Charta von Valencia"
ein klares Bekenntnis abgelegt, meinte Onodi weiter. Die Charta
verstehe sich als Erklärung einer moralischen Verpflichtung zu
Prinzipien und Zielsetzungen der Umweltpolitik. Das 21. Jahrhundert
müsse, im Gleichschritt der sich ständig beschleunigenden
wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung, "zu einem
Jahrhundert des Schutzes von Natur und Umwelt werden", formulierte
Onodi.
Der Schutz der Umwelt und unseres Naturerbes befinde sich in einem
Spannungsfeld zwischen der Bewahrung der ökologischen Vielfalt, einer
dynamischen Landentwicklung und wirtschaftlicher
Entwicklungsstrategien, sagte Onodi. Daher seien diese
Aufgabengebiete nicht nur in Niederösterreich in den vergangenen
Jahrzehnten vom Rand der Politik in das Zentrum wissenschaftlicher
und politischer Regelungsmechanismen gerückt. Investitionen in den
Umweltschutz, verbindliche Kriterien für das Vermeiden von
Verschmutzungen von Luft, Wasser und Boden, die Erstellung von
ökologischen Grundlagen und die Verbindung von Ökologie und Ethik
seien wichtiger denn je.
Wenn der Anspruch an die Politik, was den Naturschutz und die
Umwelt betrifft, steigt, so sei das sehr positiv, meinte Onodi
weiter. Natur- und Umweltschutzverbände, Bürgerinitiativen, Städte
und Gemeinden, aber auch die Bürger seien aktiver als je zuvor. Auch
die nun vorgeschriebenen Umweltverträglichkeitsprüfungen seien ein
wichtiges Instrument.
"Jeder unbewusste oder gezielte Eingriff in die Umwelt beeinflusst
einen Lebensraum, dessen Ressourcen gegeben sind und nicht beliebig
vermehrt werden können", meinte Onodi. "Wir beeinflussen damit
nachhaltig etwas nicht mehr Herstellbares. Ein Weg zurück ist meist
nicht mehr möglich. Um die Entwicklung unseres Landes positiv zu
beeinflussen und die Umwelt zur Mitwelt werden zu lassen, kommt es
daher auch in der Zukunft darauf an, Demut vor der Schöpfung zu
zeigen", schloss Onodi.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12312
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