SP-Landtagspräsident Schabl plappert nach - aber falsch Umstrittener § 13 c : Schöls war einzige VP-Gegenstimme

Niederösterreich (OTS) - "Wenn der Herr zweite Landtagspräsident Emil Schabl schon mit einer Zeitverzögerung von drei Tagen die Presseaussendung der GÖD NÖ zum Teil wortwörtlich nachplappert, dann hätte er auch unsere Aussendungen vom 19. und 22. Juli des Vorjahres lesen sollen. Ich habe nämlich beim Beschluß der Pensionsreform samt dem kritisierten Paragraph 13 c als einziger ÖVP-Bundesrat dagegen gestimmt", korrigierte der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Bundesrat Alfred Schöls, eine Aussendung des LAbg. Schabl vom 2. Juni. "Es ist eine bodenlose Unverfrorenheit, mit nachweislichen Unwahrheiten in die Öffentlichkeit zu gehen und zu versuchen, andere mies zu machen, nur weil es ins politische Konzept paßt," kritisierte Schöls. Man könne daraus den Wahrheitsgehalt der übrigen Schabl-Behauptungen abschätzen.

Zum umstrittenen § 13 c Gehaltsgesetz 1956 selbst hielt Schöls fest, daß die Kritik daran zuerst aus den Reihen von ÖAAB und FCG gekommen ist, was entsprechende Anträge bei den Landestagen von NÖ ÖAAB und FCG im Öffentlichen Dienst am vorigen Montag sowie beim GÖD-Gewerkschafts-Landestag am Dienstag beweisen. Die nun von Schabl nachgeplapperten Details wurden von Schöls und seinen beiden Stellvertretern Leopold Rötzer (FCG) und Gerhard Hanke (FSG) bei einer Pressekonferenz am Dienstag Nachmittag präsentiert. Schöls:
"Wir brauchen keine Nachhilfe durch den Herrn Schabl. Und was die Qualität der Arbeitnehmervertretung durch ÖAAB und FCG anbelangt, soll er sich einmal die Wahlergebnisse im Öffentlichen Dienst vor Augen führen." (schluss)

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