LAbg. Cerwenka: Österreichische Akademikerquote im EU Vergleich Schlusslicht Unt.: EU-Studie zeigt Mängel in Bildungs- respektive Hochschulpolitik auf

St. Pölten, (SPI) - Eine kürzlich in Brüssel veröffentlichte Studie des Statistischen Amtes der EU - Eurostat - brachte Mängel in der österreichischen Bildungspolitik zutage. Demnach ist die Akademikerquote mit 11% hierzulande nahezu doppelt so niedrig wie im EU Durchschnitt. Für die Untersuchungen wurde von Eurostat die Altersgruppe aller 25 bis 64 Jährigen Europäer nach Erhebungen aus dem Jahre 1999 herangezogen. Ernüchterndes Ergebnis für die Alpenrepubik: 21% Akademiker in der EU stehen nur 11% in Österreich gegenüber. Der Bildungssprecher der SPNÖ, LAbg. Helmut Cerwenka, sieht darin ein gravierendes Versäumnis im Bildungsbereich: "Falsche Weichenstellungen in der Bildungspolitik haben zu Fehlentwicklungen geführt, die sich nun statistisch niederschlagen und eine Abkoppelung vom internationalen Trend erkennen lassen. Die schwarz-blaue Koalition verschärft das Problem nun mit Studiengebühren und Einsparungen im Schul- und Ausbildungsbereich."****

"Es ist eine völlige Utopie, mehr junge Menschen fürs Studium begeistern zu wollen und gleichzeitig die Zugänge mittels Universitätsgebühren zu erschweren. Will man denn zukünftig als Aufnahmekriterium die Brieftasche salonfähig machen, auf Kosten von Intelligenz und Talent? Ist das die schwarz-blaue Antwort auf den Akademikermangel in Österreich?" fragt Cerwenka. "Als Lösung bietet sich ein System an, welches noch mehr als sonst die Chancengleichheit in den Vordergrund stellt, denn Kinder aus Familien mit geringem Einkommen sind an Gymnasien und Hochschulen noch immer unterrepräsentiert. Hier sollte man ansetzen und das Stipendienwesen in Österreich noch mehr als sonst sozial ausgewogen gestalten", so LAbg. Helmut Cerwenka.
(Schluss) rs

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