KUKACKA: PRAMMER HAT SICH ÜBER VERGABERICHTLINIEN HINWEGGESETZT

Wien, 31. Mai 2001 (ÖVP-PK) Im Untersuchungsausschuss hat sich heute eindeutig bestätigt, dass sich die ehemalige Ministerin Mag. Barbara Prammer über Vergaberichtlinien hinweggesetzt hat. In dem Gesamtauftrag für die Kampagne "Gewalt gegen Frauen" an die Agentur Demner, Merlicek & Bergmann wurden für die telefonische Hotline ein Salzburger Call Center und Euroteam-Geschäftsführer Lukas Stuhlpfarrer eingebunden. In einem Aktenvermerk wurde dies unter anderem damit begründet, dass die Subauftragsvergabe auf ausdrücklichen Wunsch der Bundesministerin erfolgte. Auf Wunsch Prammers wurde dieser Vertrag dann auch noch zweimal freihändig und ohne Ausschreibung verlängert. Das ergab heute, Donnerstag, die Befragung durch den ÖVP-Fraktionsobmann im Euroteam-Untersuchungsausschuss Abg. Mag. Helmut Kukacka. ****

Aber auch bei diesem Auftrag war offensichtlich die Leistung des Auftragnehmers mangelhaft. In einem Aktenvermerk wurde festgestellt, dass von insgesamt 1.758 registrierten Anrufen 1.209 Scherzanrufe oder Aufleger waren, und nur 549 Anrufe eine entsprechende Begründung hatten. "Offensichtlich hat das Unternehmen schlechter gearbeitet, als uns heute Abg. Prammer zu vermitteln versuchte", schloss Kukacka. (Schluss)

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