Fallent: Temelin: "SPÖ und Grüne verlassen den gemeinsamen Weg"

"Mit dem Ausstieg aus dem Melker Prozeß würde Österreich die zur Zeit einzige Chance verspielen!"

Wien, 2001-05-31 (fpd) - Der freiheitliche Umweltsprecher Abg. Gerhard Fallent zeigte sich im heutigen Umweltausschuß sehr enttäuscht über die Entscheidung der Oppositionsparteien, aus dem Melker Prozeß auszusteigen. "Mit dieser Aktion wird einzig und allein die Verhandlungsposition der österreichischen Bundesregierung geschwächt, was den Erfolg der österreichischen Bemühungen in Sachen Temelin immens gefährdet", betonte Fallent. ****

"Damit wird der jahrelang gepflogene nationale Schulterschluß in Sachen Anti-Atompolitik von Rot und Grün durchbrochen. Die einzigen Gewinner einer solchen Vorgangsweise sind die Befürworter der Atomkraft in der tschechischen Republik", meinte Fallent.

Die Freiheitlichen bekennen sich nach wie vor zur Umsetzung der "Melker Vereinbarung", so Fallent, setzen auf die Bewußtseinsbildung innerhalb der tschechischen Bevölkerung und sind bereit, weitere Schritte zur Erreichung des Zieles, nämlich der Stillegung des AKW Temelin, zu setzen. Der Tagesordnungspunkt zum Melker Protokoll wurde auf Antrag der Regierungsfraktionen vertagt.

Abschließend sagt Fallent: "Wir appellieren an Rot und Grün, diese Nachdenkpause dazu zu nützen, wieder auf einen gemeinsamen Weg zurückzufinden." (Schluß)

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