Sima zu Temelin: Rückzieher von E.ON ist positiver Schritt

Bartenstein muss sofort Stromimporte aus Tschechien stoppen

Wien (SK) Als positiven Schritt bewertet SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima die Beendigung der Zusammenarbeit des deutschen Energiekonzerns E.ON mit dem Temelin-Betreiber CEZ. "Damit bricht quasi über Nacht der Hauptimporteur des Temelin-Stroms mit einem Mal weg und CEZ bleibt vermutlich auf dem Temelin-Strom sitzen", sagte Sima am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn der Strom aus dem Pannen-AKW werde in Tschechien nicht für den Eigengebrauch verwendet, sondern solle künftig zu Dumping-Preisen den europäischen Strommarkt überschwemmen. "Wirtschaftsminister Bartenstein muss nun umgehend Stromimporte aus Tschechien nach Österreich unterbinden - er ist mit dieser Maßnahme längst überfällig", betonte die SPÖ-Umweltsprecherin. Die heute bekannt gewordene neuerliche Panne in Temelin, bei der radioaktives Wasser ausgetreten sei, ist für Sima wieder ein trauriger Beweis dafür, "dass in Temelin vieles im argen liegt und die Betreiber ihr Prestigeobjekt nicht im Griff haben". **** (Schluss) hm

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