In Vorarlberg fachlich fundierte Drogenpolitik BILD

LR Bischof eröffnete Vorarlberger Drogenenquete 2001

Bregenz (VLK) - Die aktuelle Situation rund um das Thema "Modedrogen" stand heute, Donnerstag, im Mittelpunkt der "Vorarlberger Drogenenquete 2001" im Alten Landtagssaal in
Bregenz. In Fachreferaten von namhaften Experten wurden die
neuen Entwicklungen in der Suchtgiftproblematik erörtert. Den Schwerpunkt bildeten die neuen Drogengebrauchsmuster im
Zusammenhang mit Ecstasy und Aufputschmittel. ****

Gesundheits-LR Hans-Peter Bischof hob in seinen Einführungsworten besonders zwei Aspekte hervor: Missbrauch
und Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten und anderen
illegalen und legalen Drogen zählen zu den größten gesellschaftlichen und sozialmedizinischen Herausforderungen
unserer Zeit. Und die Erfahrungen zumindest in Vorarlberg
zeigen eine deutliche Änderung der Konsummuster: Bei
unverändert hohem Cannabis-Missbrauch ist einen Rückgang des Heroin- und Morphin-Konsums zu beobachten; auf der anderen
Seite steigt die schädliche Verwendung von Stimulanzien -
besonders Ecstasy, Amphetaminen, Kokain und vor allem auch
Crack - stark an.

Für den Arzt und Politiker Bischof lautet die Generalfrage
"wie gefährlich sind Designerdrogen für unsere Gesellschaft wirklich. Ist es eine temporäre Erscheinung, haben wir
wirksame Präventionskonzepte oder müssen wir damit leben
lernen." Bischof: "Vorarlberg hat es gerade in der
Drogenpolitik immer als wichtig und richtig erachtet, von erstklassigen Fachleuten beraten zu werden. Unsere neuesten Erkenntnisse signalisieren uns eine äusserst brisante
Entwicklung besonders in Bezug auf die so genannten
'Modedrogen'." Deshalb wurde die Initiative für diesen internationalen Wissenstransfer und -austausch ergriffen, von
dem wir uns auch Antworten erhoffen, so der Landesrat. Den Tagungsvorsitz übernahm der Drogenbeauftragte des Landes Vorarlberg, Primar Reinhard Haller.
(ug/dig,nvl)

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