Zierler: Ruf nach Zuwanderung ist Uralt-Rezeptur

Wien, 2001-05-31 (fpd) - "Wir werden sicher nicht den Fehler machen und nur, weil es dem WKÖ-Präsidenten bequem, einfach und billiger erscheint, auf bloßen Verdacht oder Zuruf hin zigtausende Arbeitskräfte ins Land holen. Alternativen und Lösungsvorschläge haben die Freiheitlichen bereits erarbeitet und präsentiert", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu den Aussagen Leitls. ****

Zierler verwies in diesem Zusammenhang auf die zwölf Maßnahmen zur Stabilisierung des Arbeitsmarkts:
- Qualifizierungsoffensive und IT-Ausbildungsoffensive, die im wesentlichen an den Fachhochschulen stattfinden soll;
- Integrationsvertrag statt Neuzuwanderung;
- Kostenentlastung bei älteren Arbeitnehmern und "Abfertigung neu"; - Reintegration älterer Arbeitsloser;
- Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen;
- Erleichterung der Behinderteneinstellung;
- Beschleunigung der Universitätsreform;
- Senkung der Lohnnebenkosten;
- Bessere Chancen für Frauen;
- Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft, Bürokratie- und Verwaltungsabbau, Liberalisierung;
- Bekämpfung gewerbsmäßiger Schwarzarbeit und Schaffung einer zentralen Meldestelle;
- Keine Zentralisierung des Arbeitsmarktservice, regionale Arbeitsmarktpolitik.

"Der beständige Ruf nach Zuwanderung ist eine Uralt-Rezeptur, die schon einmal auf Dauer nicht funktioniert hat, mit vielen Nebenwirkungen , aber ohne Heilungschance. Jetzt sind neue Ideen und Konzepte gefragt. Die Freiheitlichen haben ein Konzept erstellt", so Zierler. Wenn die öffentliche Präsentation nicht ausreiche, damit der WKÖ-Präsident das endlich zur Kenntnis nehme, dann müsse man es ihm wohl noch extra zustellen. (Schluß)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC