Stubenvoll gegen Unfallrentenkürzung

Zweite Landtagspräsidentin eröffnete zwei wichtige Wettkämpfe im Versehrten- und Behindertensport

Wien, (OTS) Die 2. Wiener Landtagspräsidentin Erika Stubenvoll hat am Mittwoch im Rahmen der Eröffnung des 16. Versehrtensportfestes der Eisenbahnergewerkschaft den Bund wegen der Kürzung der Unfallrenten kritisiert. Sie sagte, dass gerade diese Gruppe von Menschen diese Maßnahme besonders hart treffe und bezeichnete dies als "ungerechte und menschenverachtende Reduzierung des Einkommens von Menschen, die völlig schuldlos aufgrund eines Unfalles eine Rente beziehen müssten".

In ihrer Eröffnungsrede lobte sie die Direktion der Österreichischen Bundesbahnen für ihr großes Verständnis und Hilfsbereitschaft in Bezug auf die Sicherung des Arbeitsplatzes für Mitarbeiter, die während des Dienstes oder in der Freizeit nach einem Unfall eine schwere Behinderung erlitten haben. Stubenvoll hob in ihren Ausführungen hervor, die ÖBB habe für noch so schwer behinderten Mitarbeiter einen alternativen Arbeitsplatz gefunden, "das ist für andere Institutionen mehr als nachahmenswert", ergänzte die Politikerin.

Annähernd 100 aktive Versehrten Sportler nahmen am Wettkampf teil

Je nach Versehrtheit waren in einem Vierkampf die Disziplinen Schwimmen, Kugelstoßen, Weitsprung, Laufen, Rollstuhl oder Radfahren zu bestreiten. Die 2. Landtagspräsidentin nahm auch die Siegerehrung vor und überreichte den Gewinnern Urkunden und Medaillen. Dieser Wettkampf wurde bereits zum 16-mal von der Versehrtenabteilung der Gewerkschaft der Eisenbahner erfolgreich durchgeführt.

"Behindert ? Na und !"

Unter dem Motto "Behindert ? Na und !" wurde am Mittwoch auf der Donauinsel zum fünften Mal das Fest der Superlative abgehalten. Eröffnet wurde diese Veranstaltung, an der 3.000 Sportler und deren Angehörige teilnahmen, ebenfalls von der 2. Landtagspräsidentin Erika Stubenvoll organisiert und durchgeführt hat diese Veranstaltung die Projektgruppe der Bundespolizei "Behinderte im Verkehr". Dabei absolvierten vorwiegend geistig behinderten Menschen im Rahmen des Festes der Superlative einen Geschicklichkeits- und Konzentrationsparcours. Die Sieger wurden mit Pokalen belohnt.
Ziel der Projektgruppe, die vor acht Jahren gegründet worden ist, sind u.a. das richtige Verhalten im Verkehr zu erlernen und den Umgang mit Öffentlichen Verkehrsmittel zu trainieren. Neben den Beamten der Wiener Polizei waren auch Mitarbeiter der Wiener Linien im Rahmen der Projektgruppe im Einsatz. Zum Beispiel versuchten die Beamten den Behinderten die Angst und Scheu vor den "Öffis" zu nehmen

(Digitale Aufnahmen vom Fest der Superlative sind über das Büro der 2. Landtagsabgeordneten abrufbar ( 4000 81133, Fr. Edith Höfner). (Schluss) hl

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