Susanne Brandsteidl neue amtsführende Stadtschulratspräsidentin

Wien, (OTS) Im Rahmen eines Festaktes im Sitzungszimmer des Wiener Stadtschulratsgebäudes wurde Mag. Dr. Susanne Brandsteidl heute offiziell von Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Grete Laska zur neuen amtsführenden Stadtschulratspräsidentin für Wien angelobt.

In ihrer Festrede hob Bildungsstadträtin Laska vor allem die Qualitäten und Erfahrungen der 38-jährigen promovierten Sprachwissenschaftlerin und AHS Pädagogin, die ihre ersten Erfahrungen im Schulwesen bereits im Jahr 1986 als Lehrerin für Deutsch und Geschichte am GRG 21 Franklinstraße gesammelt hat, hervor. Darüber hinaus wies Laska auf das über die Grenzen hinaus vorbildliche Wiener Bildungsnetz hin, dass es einerseits gelte, zu erhalten aber auch in zahlreichen wichtigen Bereichen noch zu verbessern. Einmal mehr sagte die Bildungsstadträtin dem drohenden Bildungsabbau seitens der Bundesregierung den Kampf an.
"Bildung zählt zu den wichtigsten gesellschaftspolitischen Themen. Unsere Aufgabe ist es, darauf zu achten, jedem Kind den gleichen Zugang zu Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten zu bieten. Die Schule soll Drehscheibe der Kommunikation und des Miteinanders sein", so Laska.****

Für Brandsteidl steht vor allem die Tatsache im Vordergrund, das Bildungssystem als ein Ganzes in einem wichtigen Zusammenspiel verschiedenster Schularten und deren Gleichwertigkeit zu sehen.
Zu einer der vorrangigen Aufgaben zählt für sie die Bestellung der Schulleiter im Rahmen eines Assessmentverfahrens. "Die Funktion der SchulleiterInnen wird mehr und mehr zu einer wichtigen Managementposition. In diesem Sinne ist es mir ein großes Anliegen, dass das für Wien vorbereitete Modell der Neubestellung fortgesetzt wird. Demnach sollen die Auswahlkriterien von Inhalts- und Persönlichkeitsmerkmalen abhängig sein und durch ein entsprechendes Assessmentverfahren durchgeführt werden", betonte Brandsteidl.

Auch die neue amtsführende Präsidentin sprach sich vehement gegen die massiven Kürzungen seitens der Bundesregierung aus. Große Probleme gäbe es im Bereich des Schulbaus und der Ausstattung zahlreicher Bundesschulen. Schockierend sieht sie dabei vor allem die Tatsache, dass alleine im 21. Bezirk für rund 300 SchülerInnen in ihrem Wohnbezirk kein AHS Platz zur Verfügung steht. Ebenso kündigt sie an, intensiv gegen die Einsparungen im LehrerInnenbereich zu kämpfen. (Schluss) bz

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