Zierler: "Karenzgeld Plus": Reiche werden reicher, Arme werden ärmer

Wien, 2001-05-31 (fpd) - "Reiche werden reicher, Arme werden ärmer. Das ist der Effekt des ÖGB-Modells Karenzgeld-Plus. Durch die einkommensabhängige Staffelung werden schlechter verdienende Frauen gegenüber den Besserverdienenden schwer benachteiligt. Daß das Karenzgeld wieder nur für zwei Jahre und wieder nur von unselbständigen Erwerbstätigen bezogen werden kann, rundet dieses "Umverteilungsprogramm von unten nach oben" nur noch ab", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zur Präsentation des ÖGB-Modells "Karenzgeld Plus".****

Die Interessen von Studenten, Hausfrauen, Bäuerinnen, geringfügig Beschäftigten und selbständig Erwerbstätigen würden natürlich überhaupt nicht berücksichtigt. "Diese Frauen sind für den ÖGB eben Mütter zweiter Klasse", so Zierler. "Dem ÖGB-Modell - zwei Jahre wenig Geld für arme, viel für reiche und das auch nur für unselbständig Erwerbstätige - stehen drei Jahre Kindergeld von 6.000 Schilling, und das auch für Studenten, Hausfrauen, Bäuerinnen, geringfügig Beschäftigte und selbständig Erwerbstätige, gegenüber. Das "Karenzgeld Plus" hält dem Vergleich mit dem Kindergeld nicht einmal ansatzweise stand und würde nur eines bewirken: Die fortgeschriebene Einteilung in Eltern und Kinder erster und zweiter Klasse", so Zierler abschließend. (Schluß)

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