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Niederwieser: Neues Unilehrer-Dienstrecht nicht das Gelbe vom Ei

Wien (SK) Die Regierung solle "den Mund nicht zu voll nehmen", denn das "Gelbe vom Ei" sei das neue Universitätslehrer-Dienstrecht nicht, sagte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser am Donnerstag in Reaktion auf Aussagen von Vizekanzlerin Riess-Passer und Bildungsministerin Gehrer. Niederwieser bezweifelt, ob es durch das neue Dienstrecht tatsächlich zu einem verstärkten Wechsel zwischen Universität und Privatwirtschaft kommt, wie dies Riess-Passer und Gehrer bereits voller Überzeugung verkünden. Denn zuletzt sei es so gewesen, dass zwar Uni-Professoren in den Genuss einer 30-prozentigen Gehaltsanhebung gekommen sind, für junge Wissenschafter würde es jedoch keinerlei finanzielle Anreize geben, hielt der Wissenschaftssprecher fest. ****

Auch die Maßnahmen in Richtung mehr Eigenverantwortung der Universitäten bei der Personalsteuerung seien nicht so überwältigend, wie es von den Regierungsparteien dargestellt werde, sagte Niederwieser weiters. Denn ob nun frei werdende Planstellen in Personalpunkte umgewandelt werden können, sei im Prinzip nur eine Frage der Etikettierung, eine substanzielle Änderung sei das nicht, erklärte der Wissenschaftssprecher gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das Erfeulichste sei, dass sich die Regierung am Ende doch noch zu einer gemeinsamen Lösung mit der Gewerkschaft durchgerungen hat, so Niederwieser abschließend. (Schluss) ps

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