Leichtfried: Umfrage zeigt - Bevölkerung mit der Anti-Temelin-Politik der Bundesregierung höchst unzufrieden

67 Prozent der Bevölkerung sehen Melker Prozess für gescheitert

Korrektur zu OTS_20010531_OTS0121

St. Pölten, (SPI) - In der ersten Zeile des ersten Absatzes gehört hinter "Meinungsforschungsinstitut ISMA eingefügt": "im Auftrag von Greenpeace"****

"Eine aktuelle Umfrage des
Meinungsforschungsinstitutes ISMA im Auftrag von Greenpeace stellt der Anti-Atompolitik dieser Bundesregierung ein verheerendes Zeugnis aus. 58 Prozent der Befragten sind mit der Politik der Regierung bezüglich Temelin ‚eher bis sehr unzufrieden‘, weiters halten 67 Prozent der Befragten den Melker Prozess für ‚eher bis überhaupt nicht erfolgversprechend‘. Diese Ergebnisse sind einmal mehr ein Alarmsignal. Die ständigen Beschwichtigungen, die stillschweigende Duldung so mancher Provokation der tschechischen Atomlobby durch Landes- und Bundespolitiker, aber auch die mittlerweile als zahnlose Alibiprüfung enttarnte UVP-Prüfung zu Temelin, werden von der Bevölkerung nicht mehr hingenommen. Die verantwortlichen Bundes- und Landespolitiker, allen voran Bundeskanzler Schüssel und Umweltminister Molterer, sind aufgerufen zu handeln", kritisiert der Anti-Atomsprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Mag. Günther Leichtfried die derzeit völlig darniederliegende Anti-Atom-Politik der Bundesregierung.

Daher ist die Schaffung einer ‚Österreichplattform‘ als neue Initiative gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerkes Temelin, wie von SPNÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi gefordert, ein Gebot der Stunde. Die Bundesregierung, die Bundesländer, aber auch die Anti-Atominitiativen und Bürgerinitiativen gegen Temelin müssen nach dem Scheitern der Melker Vereinbarungen ihre Kräfte wieder einen und neue Initiativen setzen. "Über den massiven Vertrauensverlust der Bevölkerung in die Bemühungen der Politik gegen Temelin darf nicht einfach hinweggesehen werden. In Niederösterreich sind LH Erwin Pröll und Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka gefordert, endlich aktiv zu werden und sich der neuen Situation nach dem Scheitern des Melker Prozesses zu stellen", so der SPNÖ-Landespoltiker abschließend.
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