FORMAT: Zoff um Ablöse der AUA-Chefs

Ditz hat bereits Headhunter mit der Suche nach drei neuen AUA-Vorständen beauftragt

Wien (OTS) - Für ÖIAG-Chef Johannes Ditz könnte der Austausch der beiden AUA-Chefs Herbert Bammer und Mario Rehulka noch zu einer unangenehmen Causa werden. Ditz hat, so berichtet das Nachrichtenmagazin FORMAT in seiner freitags erscheinenden Ausgabe, einem Headhunter bereits den Auftrag zur Suche von drei neuen AUA-Vorständen erteilt. Der Wiener Personalconsulter Spencer Stuart hat dieses Mandat erhalten und sich schon ans Werk gemacht. Das Problem dabei: Es gibt weder einen formellen Beschluß des Austrian-Aufsichtsrates für die Ablöse des Vorstandes noch für die Beschäftigung des Headhunters.

Ditz kann auch nicht mehr sicher sein, daß die Abberufung von Bammer und Rehulka bei der Aufsichtsratssitzung am 27. Juni reibungslos über die Bühne geht. Vor allem die drei Bankengeneräle im Kontrollorgan wollen nur zustimmen, wenn die AUA-Manager "freiwillig³ gehen. Klappt die Sache nicht, könnte der voreilige Auftrag an den Personalberater ein peinliches Nachspiel haben.

Der ÖIAG-Chef versucht bereits, die Stimmen der AUA-Belegschaftsvertreter zu gewinnen. Die Betriebsräte wurden laut FORMAT von Ditz und seinen Vizepräsidenten im AUA-Aufsichtsrat, Herbert Koch (Kika/Leiner) und Alfred Ötsch (Siemens), am letzten Montag drei Stunden in der Airline-Zentrale in Wien-Oberlaa bearbeitet. Doch wie in der Telekom wollen die AUA-Personalvertreter die Unterstützung der amtierenden Manager nicht aufgeben.

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