FORMAT: 39 Telekom-Manager protstieren beim Kanzler gegen die Demontage von Heinz Sundt

Gewerkschaft droht Telekom-Aufsichtsräten brieflich Haftungsklagen an

Wien (OTS) - Der Wirbel um die für nächsten Mittwoch geplante Ablöse von Telekom-General Heinz Sundt wird immer lauter. Das Nachrichtenmagazin FORMAT berichtet in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe, daß nun die Führungskräfte des Telefonkonzerns einen Brief formuliert haben, in dem sie scharf gegen die Demontage Sundts protestieren. 39 von 47 Telekom-Manager der ersten und zweiten Ebene haben unterschrieben. Sie nehmen '... die öffentliche Diskussion über den Vorstand der Telekom Austria mit großer Besorgnis wahr', heißt es darin wörtlich. Adressaten der Prokuristen-Petition sind laut FORMAT: Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, Finanzminister Karl-Heinz Grasser, ÖIAG-Präsident Alfred Heinzel und Roberto Colannino, der Chef der Telekom Italia.

Auch die Aufsichtsräte der Telekom werden in den nächsten Tagen Post erhalten. Darin droht die Telekom-Gewerkschaft mit Haftungsklagen, sollte Heinz Sundt ab- und der Schweizer Ernst Häberli eingesetzt werden. Betriebsratschef Erich Huhndorf gegenüber FORMAT: 'Wenn das passiert, können sich die Herrn gleich ihre Geldbörserln herrichten.' Argumentiert werden die möglichen Klagen mit dem Schaden für das Unternehmen - durch fortgesetzten Stillstand einerseits und die enormen Ablösekosten andererseits. Laut Gewerkschaft würde die Verabschiedung von Heinz Sundt bis zu 52 Millionen Schilling kosten.

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