SP-Muttonen: Kritische Kulturpolitik bitte warten !!

Wien (SK) Konzeptlosigkeit und schikanöses Vorgehen wirft SP-Abgeordnete Christine Muttonen Kulturstaatssekretär Morak bei den Planungen zur künftigen Nutzung des Wiener Museumsquartiers vor. "Morak lässt die Kulturinitiativen mit ihren Sorgen im Regen stehen:
Entscheidungen werden verzögert, Verhandlungsgespräche finden nicht oder nur verspätet statt, klare Kompetenzregelungen fehlen - all diese Fakten machen ein produktives künstlerisches Arbeiten und die Zukunftsplanung für die freien Nutzer unmöglich. Die geplante kulturelle Vielfalt im
Museumsquartier wird dem Kalkül von Hinhalte- und Verzögerungsabsichten zum Opfer fallen", kritisierte Muttonen am Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Mit 'kulturellen Schnellschüssen'; wie etwa der kürzlich vollmundig angekündigten Q-Neun-Bundesländerinitiative, beabsichtige Morak von der Sicherstellung der Zukunft für die Fixstarter im Museumsquartier abzulenken. "Die Einrichtung einer Bundesländerplattform im Museumsquartier wäre eine großartige Initiative, wenn entsprechend gut vorbereitete Konzepte dafür vorliegen würden und gleichzeitig die Ressourcen der anderen Nutzer nicht gefährdet wären. Derzeit existiert außer politischen Absichtserklärungen kein konkretes Q-Neun-Konzept; der Kulturstaatssekretär dürfte mit dieser Idee von seinem Versagen und seinen Unwillen, politisch unbequemen Initiativen im Museumsquartier ausreichend Raum zu lassen, ablenken wollen", führte Muttonen aus.

Konkret spielt sie damit auf Moraks Verzögerungstaktik beim Abschluss von Mietverträgen, auf unverhältnismäßig hohe Miet- und Betriebskosten sowie auf Einschränkungen bei den räumlichen Ressourcen an. Anstelle sich mit diesen Problemen konkret auseinander zu setzen, habe der Kunststaatssekretär die heiße Kartoffel 'Nutzung des Museumsquartiers' nun elegant an die Bundesländer weitergespielt. "Kritische Kulturpolitik - bitte warten", schloss Muttonen. (Schluss) ps/mm

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