ÖAMTC: Stopp der Geldvernichtung

Bauverzögerungen der B 301 kosten Milliarden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Die Geldvernichtungsmaschinerie rund um die
B 301 muss gestoppt werden, fordert der ÖAMTC. Ein Jahrzehnt Verzögerung beim Bau der lebenswichtigen Wiener Südumfahrung hat der Bevölkerung nach einer Berechnung des Clubs schon rund 10 Milliarden Schilling gekostet. Die Politik muss sich klar deklarieren. Fadenscheinige Ausreden zur Verschleppung beim Bau der B 301 haben die Autofahrer in der Vergangenheit schon genug gehört. ÖAMTC-Generalsekretär Hans Peter Halouska: "Wir lassen uns keine weitere Verzögerung mehr gefallen."

Zehntausende Kraftfahrer verlieren tagtäglich wertvolle Zeit und Nerven auf der total überfüllten Tangente. Experten fürchten wegen der groben Mängel in der Verkehrsinfrastruktur um die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Wien. Die Planungskosten für die B 301 haben in den vergangenen zehn Jahren schon die 100 Millionen Schilling-Grenze überschritten. Die Baukosten für die Wiener Südumfahrung sind von 2,2 Milliarden im Jahr 1991 auf derzeit fast 5 Milliarden gestiegen. Der "Stop and Go"-Verkehr auf der Tangente kostet jährlich 1,3 Milliarden Schilling. ÖAMTC-Chef Halouska : "Bei einer Entscheidung zum Bau der B 301 schon vor zehn Jahren hätten wir uns durch weniger Stau-, Planungs- und Baukosten locker 10 Milliarden Schilling erspart."

40.- bis 60.000 Fahrzeuge und nicht 17.000 Autos, wie von "Berufsverhinderern" immer wieder behauptet, werden täglich über die B 301 fahren. Lediglich ein Drittel davon kann man dem klassischen Transitverkehr , also dem Verkehr der die österreichische Staatsgrenze überschreitet, zuordnen. Die B 301 wird zum überwiegenden Teil für den Regional- und Lokalverkehr von großer Bedeutung sein. Halouska: "Gleichzeitig mit der B 301 muss auch die 6. Donaubrücke mit dem Lückenschluss zum Knoten Kaisermühlen gebaut werden, um ein mögliches neuerliches Nadelöhr im Bereich der Praterbrücke zu vermeiden".

Für den ÖAMTC hat der sofortige Bau der Wiener Südumfahrung oberste Priorität. "Die Autofahrer haben ein Recht auf eine funktionierende Straßeninfrastruktur, schließlich zahlen sie jährlich Milliarden Schilling ins Staatsbudget. Sollte es neuerlich Bauverzögerungen geben, werden wir mit geeigneten Maßnahmen unseren Forderungen Nachdruck verleihen", gibt sich der ÖAMTC-Generalsekretär kampfbetont.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Manfred Pfnier

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