Glawischnig: Klare Absage für Temelin-Politik der Regierung

Grüne fordern Ausstiegshilfen für Tschechien und kündigen Temelin-Antrag für morgigen Hauptausschuß des Parlaments an

Wien (OTS) "Die österreichische Bevölkerung hat der Temelin-Politik der Bundesregierung eine klare Absage erteilt," so kommentiert die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, die aktuelle ISMA-Umfrage im Auftrag von Greenpeace. "Das sture Festhalten der Bundesregierung am Melker UVP-Prozess wird von Bevölkerung sichtlich als das bewertet was es ist, nämlich als Farce. Es wäre Realitätsverweigerung von Bundesminister Molterer, auf diese klare Signale nicht zu reagieren", erneuerte die Umweltsprecherin der Grünen die Forderung nach einem Ausstieg aus der Melker UVP.

In Reaktion auf die Umfrageergebnisse kündigte die Umweltsprecherin weiters für morgen, Donnerstag, einen Antrag der Grünen im Hauptausschuß des Parlaments an. Darin soll die Bundesregierung aufgefordert werden, eine mulitlaterale Austiegsskonferenz unter Führung der EU-Kommission zu initiieren, wo über konkrete Ausstiegshilfen für Temelin beraten werden soll. "Es geht nicht um ein Ersatzkraftwerk, sondern um Möglichkeiten, wie das wirtschaftliche Desaster Temelin sinnvoll gestoppt werden kann", so Glawischnig. "Eine Möglichkeit wäre, bei einem Verzicht auf kommerzielle Inbetriebnahme die Abschreibung Temelins als 'stranded investment' zu erreichen. Damit könnte eine Teilabschreibung der Kosten ermöglicht werden."

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