Ors0299: Die Gunst der Biostunde nutzen - Hören Sie auf die innere Uhr - AUDIO (web)

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Wenn was daneben geht im Leben wird oft von einem "schlechten Timing" gesprochen. Die wenigsten aber machen sich klar, dass das richtige Timing tatsächlich ein unverzichtbarer Bestandteil des Alltags sein sollte. Denn die Chronobiologie, also die innere Uhr des Menschen, steuert und regelt wann wir aufstehen, Sport treiben oder Ruhe nötig haben. Wer die innere Uhr einfach ignoriert, wird die Folgen bald zu spüren bekommen, meint Esther Langmaack, Gesundheits-Redakteurin der Zeitschrift vital.

O-Ton (ors02991) Langmaack 17sec

Dann riskiert man chronische Krankheiten wie zum Beispiel Magen-Darm-Erkrankungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten - der Bluthochdruck zum Beipiel ist eine typische Erscheinung dessen. Und das Problem dabei ist, dass es häufig auf andere Ursachen geschoben wird. Also man kommt dem gar nicht so leicht auf die Sprünge, dass man einfach nur gegen seinen Rhythmus lebt.

Das Wissen um den Bio-Rhythmus des Menschen ist nicht neu. Neu ist allerdings die Erkenntnis, dass sich mit Hilfe der Chronobiologie Medikamente gezielter einsetzen lassen.

O-Ton (ors02992) Langmaack 22sec

Man weiß es speziell bei Asthma-Medikamenten, dass die möglichst abends genommen werden sollten, weil die Lungen nachts schlecht funktionieren. Das heißt, da brauchen die Lungen eine medikamentöse Unterstützung. Und andere Beispiele wären, dass Schmerzmittel nachmittags besser wirken als vormittags. Das kann man bei Narkose einsetzen - und auch in der Chemotherapie wird der biologische Rhythmus berücksichtigt.

Die innere Uhr tickt bei allen Menschen in etwa gleich. Morgens zwischen 07:00 und 09:00 Uhr ist die beste Zeit zum Aufstehen und spätestens um 24:00 Uhr sollte man wieder schlafen gehen. Wie aber läuft der Bio-Rhythmus dazwischen weiter? Esther Langmaack erläutert ein paar Eckdaten.

O-Ton (ors02993) Langmaack 25sec

Dazwischen ist man dann so gegen 11:00 Uhr relativ fit, hat eine richtig gute Zeit für Examen, Prüfungsarbeiten usw. - 13:00 Uhr ist die beste Zeit für die Mittagspause, das was die meisten eben auch machen. Und nachmittags zwischen 17:00 und 19:00 Uhr, zum Beispiel, ist die beste Zeit für Sport. Ab 22:00 Uhr sorgt dann das Schlafhormon Melatonin schon wieder für die Schlummerbereitschaft. Und dann geht es ab in die Kiste.

Mehr Informationen zum spannenden Thema "Chronobiologie" finden Sie in der Juni-Ausgabe der Zeitschrift vital .

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