Cordon: "Johann-Strauß-Nachlass: Stadt Wien lässt sich bitten"

Grüne verlangen rasche Entscheidung bei Strauß-Nachlass

Wien (Grüne) - "Bereits die Rückgabe widerrechtlich angeeigneten Kulturgutes wie etwa den Partituren aus dem Nachlass der Strauß-Familie dauerte Jahrzehnte. Jetzt lässt sich die Stadt Wien beim Rückkauf dieses wertvollen Kulturgutes bitten", so die Grün-Gemeinderätin zur zögerlichen Haltung der Stadt Wien im Zusammenhang mit dem Strauß-Nachlass. Nach wie vor ist unklar, ob die Stadt Wien Interesse am Rückkauf der Strauß-Sammlung hat. Die Erben in der Schweiz warten nach wie vor auf eine Entscheidung. Seit Jahren setzt sich Dr. Eduard Strauß, Urgroßneffe von Eduard Strauß, dem Bruder von Johann Strauß, für eine intensive Erforschung des Werkes von Strauß ein.

Die Grünen erinnern in diesem Zusammenhang, dass Wien vor allem mit Werken von Johann Strauß weltweit wirbt. Cordon: "Es scheint in gewissen Bereichen immer noch der Geist der Nachkriegszeit zu herrschen. Entscheidungen werden Jahrzehnte in die Länge gezogen." Die Grünen fordern den unverzüglichen Rückkauf der Strauß-Sammlung. "Auch wenn die Partitur der heimischen Wiener Hymne 'An der schönen blauen Donau' nicht unter dem restituierten Werk ist, denke ich, dass Johann Strauß mit seinem über die Unterhaltungsmusik hinausgehenden Werken für das musikwissenschaftliche Wiener Archiv von unschätzbarem Wert ist", so Cordon. "Wiens Kulturstadtrat ist gefordert: ich erwarte mir eine sofortige Entscheidung zum Rückkauf der Sammlung Johann Strauß, damit diese Werke der Stadt Wien nicht verloren gehen", so die Gemeinderätin abschließend.

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