OeNB - Vize-Gouverneurin Dr. Tumpel-Gugerell: Chancen der New Economy nützen

Wien (OTS) - ! ! ! S p e r r f r i s t : 1 6 . 3 0 U h r ! ! !

"Investitionen in Forschung und Entwicklung
sowie Investitionen in Aus- und Weiterbildung stellen für die Sicherung des Wirtschaftsstandorts Österreich eine zentrale Voraussetzung dar", betonte die Vize-Gouverneurin der Oesterreichischen Nationalbank Dr. Tumpel-Gugerell bei einem
Referat zu dem Thema "Wachstum, Wohlstand, Wettbewerb" im Rahmen einer Jubiläumsveranstaltung der ÖAMTC-Akademie. Es gelte, das Potenzial, das in den neuen Technologien liegt, zu erkennen, zu nützen und es weiter auszubauen. Die Korrektur bei den Technologiewerten auf den Aktienmärkten sei kein Anzeichen
dafür, dass es keine "new economy" gebe.

Die Oesterreichische Nationalbank, hob Tumpel-Gugerell
hervor, fördere Forschung und Entwicklung in Österreich mit
einem Finanzierungsbeitrag, der 2001 eine Rekordhöhe von mehr
als Euro 70 Mio. erreichte.

Die Einführung des Euro als gemeinsame Währung zwölf europäischer Staaten habe die Möglichkeit erhöht, das Wachstumspotenzial voll auszuschöpfen und damit zu mehr
Wohlstand in Europa beizutragen. Der Wegfall der Wechselkursschwankungen im Euro-Gebiet, mehr Wettbewerb durch größere Kosten- und Preistransparenz und ein besserer Zugang zum Kapitalmarkt für Unternehmen fördere die Wirtschaftsaktivitäten und bringe auch unmittelbare Vorteile für die Konsumenten. Für
die österreichische Wirtschaft bedeutet die Einführung des Euro eine bessere Nutzungsmöglichkeit des gemeinsamen Binnenmarktes
und einen direkteren Zugang zu über 300 Millionen Konsumenten.

Die Vorbereitungen auf die in nunmehr 217 Tagen erfolgende Umstellung auf Euro-Münzen und -Banknoten laufe auf Hochtouren, versicherte Tumpel-Gugerell. Die Vorverteilung an die Banken
werde am 1. September beginnen. Ab dem 15. Dezember werden auch Konsumenten die Möglichkeit haben, sog. "Starter-Kits", das sind Euro-Münzpakete im Gegenwert von ATS 200,-, zu erwerben. Die Funktion als gesetzliches Zahlungsmittel erlange der Euro aber
erst mit 1. Jänner 2002.

In Bezugnahme auf das übergeordnete Thema der Veranstaltung "High speed - low speed - Geschwindigkeitskult zwischen Euphorie
und Erschöpfung" bemerkte Tumpel-Gugerell, dass die technischen Neuerungen zu einer Beschleunigung des Wirtschaftsgeschehens beigetragen haben, die teilweise über das für den Menschen erträgliche Maß hinausgehe. Hier gelte es, über fokussierte Regulierungsmodelle nachzudenken, die einerseits der Wirtschaft einen Freiraum ließen, andererseits aber auch Rücksicht auf menschliche Grenzen und Bedürfnisse nehmen.

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