Brauner: "In Wien wird Integrations- und Frauenpolitik nicht nur angekündigt, sondern erfolgreich gelebt!"

Einige Beispiele: Ausländerwahlrecht, Wahlrechtsreform,

"Diversity Management", viertes Frauenhaus

Wien (SPW) "Wien steht ganz klar für Miteinander und Weltoffenheit und Wien steht auch ganz klar gegen Diskriminierung und Ausgrenzung", zeigte die Frauen- und Integrationsstadträtin Renate Brauner anlässlich ihrer Rede bei der Klubklausur der SP-Wien unmissverständlich den Standpunkt Wiens auf.****

Dies gelte sowohl für die Integrationspolitik von AusländerInnen, als auch für die Wiener Frauenpolitik. Brauner kündigte bei ihrer Rede nicht nur die rasche Umsetzung des AusländerInnenwahlrechts auf Bezirksebene an, sondern auch die Durchsetzung des Antidiskriminierungsgesetzes und einer umfassenden Wahlrechtsreform. Als "blanken Zynismus" bezeichnete Brauner die Forderung der FPÖ nach einer verpflichtenden Sprachausbildung für AusländerInnen. "Denn genau diese FPÖ hat bislang kollektiv gegen sämtliche Sprachoffensiven der Stadt Wien gestimmt", so die Wiener Stadträtin. Sie setze jedenfalls auf konkrete und sinnvolle Konzepte: So will Brauner etwa mit dem Projekt "Diversity Management" zukünftig etwaige Sprach- oder Kulturdefizite in der Wiener Stadtverwaltung noch effizienter und rascher aufdecken und beheben. Denn Brauners Ziel ist "eine kundenorientierte, menschliche und freundliche Stadtverwaltung für alle Menschen".

Nach den gleichen Prinzipien wird in Wien auch aktive Frauenpolitik gemacht. Im Kampf gegen Gewalt in der Familie sieht Brauner große Erfolge. So ist es nicht nur gelungen, das Tabu "Gewalt in der Familie und gegen Frauen" zu brechen, Brauner konnte auch den Einsatz von speziell geschulten "Famcops" und die baldige Eröffnung des vierten Wiener Frauenhauses ankündigen. "Damit erfüllt Wien europaweit als erste Stadt die entsprechende EU-Richtlinie von mindestens einem Frauenhausplatz pro 10.000 Einwohner", so Brauner stolz.

Häufig sind Frauen auch durch ihre ökonomische Abhängigkeit Gewalt hilflos ausgesetzt. Ein besonderes Anliegen Brauners ist daher auch die zukunftsorientierte Ausbildung von Frauen und Mädchen. Das "Mädchenzukunftspaket" wird zu diesem Zweck umfangreiche Förderungen, Unterstützungen und Informationen anbieten und so Mädchen für deren Zukunft fit machen. "Denn in Wien wird Integrations- und Frauenpolitik nicht nur angekündigt, sondern bereits seit Jahren erfolgreich umgesetzt", so Brauner abschließend. (Schluss) kh

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