Haupt: Kinderbetreuungsgeld hebt Frauenerwerbsquote

Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf endlich erreicht

Wien (BMSG/OTS) - "Die bisherige Karenzgeldregelung war völlig unbefriedigend, da sie im Gegensatz zum Kinderbetreuungsgeld die Berufstätigkeit während der Karenzzeit fast zur Gänze eingeschränkt hat. Beim Kinderbetreuungsgeld hingegen wird endlich eine bessere Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Beruf geschaffen", weist Frauenminister Haupt auf den positiven frauenpolitischen Aspekt des Kinderbetreuungsgeldes hin.****

Das Kinderbetreuungsgeld sehe die Betreuung von Kindern - unabhängig von der vorherigen Erwerbstätigkeit - grundsätzlich als eigenständige Leistung an.

"Für Mütter und Väter tritt durch die Aufhebung des Berufsverbotes und durch die höhere Anerkennung der Familienarbeit in Gesellschaft und Wirtschaft eine deutliche Verbesserung ein. Denn erstmals wird diese Arbeit auch abgegolten", so Haupt weiters.

Kinderbetreuung und Karriere sind vereinbar

Haupt sieht durch das Kinderbetreuungsgeld das Prinzip der Wahlfreiheit endlich verwirklicht: "Es geht vor allem darum, dem Wunsch nach der eigenen Betreuung der Kinder nachzukommen, aber auch die Möglichkeit zur Berufstätigkeit nicht einzuschränken." Beide Wünsche erfülle nun das Kinderbetreuungsgeld.

Ein wesentlicher Vorteil des Kinderbetreuungsgeldes liege in der Entflechtung zur derzeitigen Versicherungsleistung, denn dadurch werde es jetzt möglich, gleichzeitig mit dem KBG oder im Anschluss daran unter den entsprechenden Voraussetzungen (Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt, etc.) im Gegensatz zur derzeitigen Rechtslage Arbeitslosengeld zu beziehen", so der Minister abschließend. (Schluss) bxf

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