Elektrohandel besorgt über Entwicklung bei LIBRO

Krejcik: Keine Rettung auf Kosten der Klein- und Mittelbetriebe (KMU)

Wien (PWK395) - Mit größter Besorgnis beobachten der österreichische Bild- und Tonträger-Handel und der Elektrohandel die aktuelle Entwicklung der Handelskette LIBRO. "Innerhalb kürzester Zeit wurde - offenbar völlig unkontrolliert -ein Schuldenberg angehäuft, der fast 10 Prozent des Umsatzes unserer Branche in Österreich entspricht. Wir verfolgen mit größter Aufmerksamkeit, welche Schritte zur Schuldentilgung unternommen werden," zeigt sich Wolfgang Krejcik, Vorsteher des Bundesgremiums des Radio- und Elektrohandels in der Wirtschaftskammer Österreich, alarmiert.

Nachdem die Handelskette viele lokale Handelsstrukturen durch aggressivste Marketingmethoden österreichweit mutwillig zerstört hat, mussten hunderte Händler, die korrekt gewirtschaftet haben, zusperren. Ihnen wurde nicht geholfen.

Krejcik fordert nun die beteiligten Banken auf, nicht wieder Maßnahmen zu setzen, die dem Handel in Österreich schweren Schaden zufügen und ihm viel Geld kosten können. "Eine Rettung würde damit mittelbar wieder aus Erträgen erfolgen, die die Banken zum großen Teil durch die Tätigkeit der Klein- und Mittelbetriebe erwirtschaften", betont der Vorsteher.

In jedem Fall sei genau zu prüfen, wie viel und welches Geld verwendet wird, um eine - wie berichtet wird - offensichtlich durch schwere Managementfehler in den Abgrund geführte Handelskette zu retten. (EBK)

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