Dolinschek: "Bessere Ausbildung und gute Bezahlung sichern Fachkräfte"

Ruf nach verstärkter Zuwanderung löst das Problem nicht

Wien, 2001-05-29 (fpd) - "Der derzeit beklagte Mangel an IT-Fachkräften, Schlüsselarbeitskräften sowie Facharbeitern ist durch eine bessere Ausbildung sicherlich wettzumachen. Auch eine überdurchschnittliche Bezahlung sichert Fachkräfte", meinte heute der freiheitliche Abg. Sigisbert Dolinschek ****

Der Ruf nach verstärkter Zuwanderung aus den Nachbarländern löse das Problem nicht, denn innerhalb der EU liege die durchschnittliche Arbeitslosenrate bei 10 Prozent. Überdies brauche man sich nur die unterschiedlichen Branchen ansehen. "Berufe, die gut bezahlt werden, und bei denen es eine kurze wöchentliche Arbeitszeit gibt, herrscht kein Fachkräftemangel vor", betonte Dolinschek.

Die Wirtschaft könne nicht davon ausgehen, für Schlüsselarbeitskräfte 25.000 Schilling pro Monat zu bezahlen und damit ausländische Arbeitnehmer nach Österreich zu holen. Mit solch einer Vorgangsweise werde nur das Lohnniveau niedrig gehalten. "Zuerst müßten die in Österreich tätigen Arbeitnehmer in jenen Branchen, in denen ein akuter Fachkräftemangel herrscht, besser bezahlt werden. Für ausländische Schlüsselarbeitskräfte sollte ein Mindestlohn von 50.000 Schilling brutto bezahlt werden. "Damit würde sich das Problem von zusätzlichen Arbeitskräften von selbst lösen", so Dolinschek.

Um die Mobilität am Arbeitsmarkt zu fördern, müsse es auch eine Reform der Abfertigung geben. Es sollte somit für den Arbeitnehmer möglich sein, seine Abfertigung im Rucksackprinzip in den nächsten Betrieb mitnehmen zu können, schloß Dolinschek. (Schluß)

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