Abfertigung: Zierler: Verbesserte und vor allem faire Bedingungen für alle Arbeitnehmer

Wien, 2001-05-25 (fpd)- - "Wer in Zusammenhang mit der Neuregelung der Abfertigung ernsthaft daran interessiert ist, die von der SPÖ hinterlassenen Ungerechtigkeiten zu beseitigen und Fairness und Gerechtigkeit für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer herzustellen, hat in den Freiheitlichen ein verläßlichen Partner", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

Das bisherige Modell entspreche einfach nicht mehr den Erfordernissen des Arbeitsmarktes. Die freiheitlichen Vorschläge wie etwa Anspruch auf Beitragsleistung ab dem ersten Tag und das Rucksackprinzip seien ein Weg in die richtige Richtung. Daß bestimmte Berufsgruppen wie Saisonarbeiter wie bisher "auf der Strecke bleiben", sei undenkbar. Bei gutem Willen werde es sicher gelingen, eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung zu erarbeiten.

"Wer nicht müde wird, von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern beständig Flexibilität und - wie heute wieder Wirtschaftsbund-Generalsekretär Kopf - "die Steigerung der Mobilität" einzufordern, muß auch bereit sein, an entsprechenden Lösungen konstruktiv mitzuarbeiten", so Zierler. Außerdem dürfe man nicht übersehen, daß ältere Arbeitnehmer für die Arbeitgeber wieder billiger würden. Gerade Sie müßten ohnehin verstärkt in den Arbeitsmarkt eingebunden werden.

"Statt sich beständig über möglichen Arbeitskräftemangel zu beklagen und sich dabei in den kontinuierlich wiederkehrenden Ruf nach Zuwanderung zu flüchten, wäre es für manche hoch an der Zeit, sich ernsthaft über die Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotentials Gedanken zu machen. Verbesserte und vor allem faire Bedingungen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind ein wesentlicher Beitrag dazu. Hier hat vor allem ÖAAB-Obmann Fasslabend parteiintern noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten", so Zierler weiter.

Erstaunlich sei im übrigen auch die Reaktion des ÖGB ."Jahrelang hat man im ÖGB zugesehen, wie die SPÖ-Regierung Saisonarbeiter bzw. Berufsgruppen mit hoher Fluktuation vom Erwerb eines Abfertigungsanspruches von vornherein und "quasi per Gesetz" ausgeschlossen hat. Jetzt, da faire Lösungen endlich zum Greifen nahe sind, setzt sich plötzlich auch der ÖGB in Szene. Unglaubwürdiger geht's nicht, schloß Zierler.

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