Krenn: Keine neuen Belastungen durch die Hintertür

Wirtschaftsvertreter aller Fraktionen sind jetzt im Parlament im Interesse der Unternehmen gefordert

Klagenfurt, 21.05.01 (OTS) Wirtschaftsparlamentarier aller Fraktionen müssen sich für die Interessen der heimischen Wirtschaft einsetzen, das hat heute WKÖ-Vizepräsident Matthias Krenn gefordert. "In Zeiten, wo Lohnnebenkosten-Senkungen für Selbständige und Unselbständige im Raum stehen, kann es nicht sein, daß durch die Hintertür neue Belastungen Platz greifen."****

Das gelte auch für die "Abfertigung NEU". Für Krenn kommen zwei Dinge nicht in Frage: "Ein Abfertigungsanspruch ab dem ersten Tag der Beschäftigung bzw. eine Auszahlung ab dem ersten Jahr und bei Selbstkündigung." Das wäre vor allem für Klein- und Mittelbetriebe nicht verkraftbar. Ein Öffnen der Auszahlung bei Selbstkündigung würde einen Arbeitsplatztourismus unter Mitnahme der bisher erworbenen Abfertigungsansprüche zur Folge haben und somit viele Betriebe in den finanziellen Abgrund drängen.

Krenn ist grundsätzlich positiv eingestellt wenn es darum geht, eine zusätzliche Form der Altersvorsorge nach dem "3-Säulen-Modell" einzurichten. Jedoch muss die Umsetzung nicht nur volkswirtschaftlich kostenneutral erfolgen, sondern muss auch die Unterschiedlichkeit einzelner Branchen, wie der Tourismus, berücksichtigt werden, um Mehrbelastungen zu unterbinden. (schluss)

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