Stadlbauer zu Kindergeld: FPÖ versucht Rückschritt als Fortschritt zu verkaufen

Wien (SK) "Den Vertreterinnen der Regierungsparteien fällt zum missratenen Kindergeld-Modell, das sogar in den eigenen Reihen kritisiert wird, nichts weiter als Verbalrundumschläge ein", konstatierte heute SPÖ-Bundesfrauensekretärin Bettina Stadlbauer heute gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Stadlbauer verwies dabei auf die heutigen Aussagen Karin Landauers und Ridi Steibls. "Einen eindeutigen familien- und frauenpolitischen Rückschritt kann man eben nicht als Fortschritt verkaufen, so sehr sich die blau-schwarz Regierung in Anbetracht ihres nicht enden wollenden Chaos einen solchen Erfolg auch wünschen würde." ****

Während dreissig Jahre sozialdemokratische Politik den Frauen und Familien tatsächliche Meilensteine gebracht hätten, würde seit einem Jahr "das Rad in die frauenpolitische Steinzeit zurückgedreht." Stadlbauer führte an, dass "sämtliche legistischen Maßnahmen der Regierung die Frauen in besonderem Maße betreffen würden: "Das geht von der Pensionsreform, über die gemeinsame Obsorge bis hin zum Kindregeld. Sogar die Kürzungen beim Taggeld für Zivildiener belastet die Haushaltsbudgets alleinerziehender Frauen, deren Söhne Zivildienst leisten."

"Was Eltern wirklich brauchen, ist finanziell und arbeitsrechtlich abgesicherte Zeit mit ihren Kindern. Dafür gibt es international erfolgreiche Vorbilder, die eine wirkliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen", deponierte Stadlbauer und führte aus:
"Gebraucht wird ein Elternzeitmodell, angelehnt an die Modelle in den skandinavischen Ländern und Deutschland. Die Eckpunkte sind: Ein Recht auf Teilzeit mit Rückkehrrecht zur Vollzeitarbeit, Verbesserung, statt Verschlechterung der Teilzeitkarenz, ein einkommensabhängiges Karenzgeld mit einem Karenzkonto, sowie den massiven Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen anstatt der Negierung des dringend notwendigen Bedarfs." (Schluss) se/mm

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