Pressestimmen/Vorausmeldung/Politik/Freiheitliche "Neue Kärntner Tageszeitung" - Kommentar: Freiheitliche Brutalattacken

Ausgabe vom 19. Mai 2001 Klagenfurt (OTS) - Freiheitliche Brutalattacken - Mag ja sein - dass die Rambo-Manier der Freiheitlichen allenthalben in Wähler- und sonstigen Kreisen Zustimmung auslöst. Wo Fetzen fliegen, findet sich öffentliches Interesse, und Letzteres löst die FPÖ machttrunken aus. Daraus resultiernd, herrscht in Kärnten ein politisches Klima, das zum Speiben ist. Die jüngsten, gegen die kenntnisreiche, von ihren Aufgaben begeisterten, SP-Soziallandesrätin vorgetragenen Brutalattacken stellen ein unappetitliches Beispiel dar. Ein Beispiel, das den Stil der Freiheitlichen nur zu drastisch unterstreicht. Im Zuge ihrer Dreschflegelpolitik lässt die FPÖ nichts unversucht, zügellosen Machtrausch zu demonstrieren - In Österreich, in Kärnten, in der Wirtschaft, im Sozial- und Bildungsbereich, in Kunst und Kultur. Allein in staatlichen und staatsnahen Unternehmen wurden über 50 Spitzenmanager geschasst. Das Land soll, wie es SP-Bundesgeschäftsführerin Burs expressiv formuliert, in "Besatzungszonen" aufgeteilt werden. Angst geht um; verunsicherte, bedrohte Beamte des Amtes der Kärntner Landesregierung wissen, was gemeint ist. Vor diesem Klima, vor diesen jegliche Zusammenarbeit lähmenden Zustände, vor diesem von offensichtlichen Hass geprägten "Ordnungmachen" der Freiheitlichen geht heute der 29. Ordentliche Landesparteitag der Kärntner Sozialdemokraten in Szene. Die hiesige SP steht vor neuen Aufgaben, neuen Themen, neuen Zeiten, neuen Aufbrüchen. Und sie steht vor alten Gegnern, denen kein Mittel übel genug ist, die zitierten "Besatzungszonen" auszuweiten.

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