Kossina: Abfallwirtschaft des Bundes führt zurück ins Mittelalter

Müllkompost muss Abfall bleiben

Wien, (OTS) Heftige Kritik zur Kompostverordnung des Bundes kam am Freitag von Umweltstadträtin Isabella Kossina. "Diese Verordnung des Umweltministers führt die Abfallwirtschaft direkt zurück ins Mittelalter."

Eine Verwendung und Herstellung von Kompost aus Müll sei strikt abzulehnen, so Kossina. Müll eigne sich nicht zur Herstellung von Kompost. Gleichzeitig, so die Umweltstadträtin, werde dieser Müll dem Abfallregime entzogen.****

Kossina betonte, dass Molterer mit diesem Schritt ein "völlig falsches und rückschrittliches Signal" setze. Durch die Entlassung von Massenabfällen aus dem Abfallregime, so Kossina weiter, werde es zum ersten Mal möglich, dass Abfallgemische, insbesondere Hausmüll plötzlich zu einem Produkt werden, auf das die Behörden keinen Zugriff haben. Weiters führe diese Vorgangsweise zu einer Schwächung der finanziellen Mittel für die Altlastensanierung, die jedoch für den Grundwasserschutz notwendig ist.

Im Gegensatz zum Bund zeige Wien schon heute, wie Abfallwirtschaft ökologisch nachhaltig betrieben werden könne. Die Umweltstadträtin fordert daher eine sofortige Rücknahme dieser Verordnung. Müllkompost müsse Abfall bleiben, so Kossina abschließend. (Schluss) bfm

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Birgit Flenreiss-Mäder
Tel.: 4000/81 359, Handy: 0699/11099717
e-mail: fle@ggu.magwien.gv.atPID-Rathauskorrespondenz:

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK