RFW-Krenn: Nein zu "Abfertigung neu" als Belastungspaket!

Abfertigung bei Selbstkündigung nicht akzeptabel - "Rucksackmodell" darf kein Rucksack für Wirtschaft werden

Klagenfurt.- 18 05 01 (OTS) "Die Abfertigung neu darf für die Wirtschaft keine Belastung neu sein", fordert der Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreich und stellvertretende Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender Matthias Krenn. Der Wirtschaft könne man nicht weitere Dinge aufbürden, sie habe durch die Sparmaßnahmen zur Erreichung des Nulldefizits genug Opfer gebracht. Wenn man noch weiter an der Schraube drehe, gefährde man vor allem Klein- und Mittelunternehmen.****

Krenn befürwortet jedoch eine Reform der Abfertigung zu Stärkung der Pensions-Eigenvorsorge im Sinne des Dreisäulenmodells, das eine betriebliche und individuelle Vorsorge der Arbeitnehmer neben dem staatlichen System vorsehe. Jedoch dürfe das vorgesehene "Rucksack -Modell" nicht zum neuerlichen Rucksack für die Wirtschaft werden. Wenn dabei in einzelnen Branchen zusätzliche Beiträge nötig würden, dann nur Zug um Zug, mit gleichzeitigen Entlastungen auf anderen Gebieten, verlangt Krenn. Die Wirtschaft benötige nach dem Sparprogramm und den damit verbundenen Anstrengungen dringend eine positive Perspektive in Form steuerlicher Entlastungen.

Für Krenn kommen zwei Dinge nicht in Frage: "Ein Abfertigungsanspruch ab dem ersten Tag der Beschäftigung bzw. eine Auszahlung ab dem ersten Jahr und ein Anspruch bei Selbstkündigung", betonte Krenn. In letzterem Fall seien vor allem kleinere Betriebe Arbeitnehmern ausgeliefert. Ein besonders behutsame Vorgangsweise sei in der Tourismusbranche notwendig, die vor vielen Herausforderungen stünde und die bei einer weiteren Belastung bei der Bewältigung der Probleme stark behindert würde", warnt Krenn. Daher müsse man branchenspezifische Regelungen vorsehen. Eine von oben verordnete einheitliche Regelung, welche die verschiedenen Ausgangspositionen ignoriere, wäre unhaltbar, schloß Krenn.

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