"Der Ausverkauf der österreichischen Autobahnen an das Ausland muß verhindert werden"

Wien (OTS) - Als Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Dipl.-Ing. Erwin Soravia, Vorsteher des Fachverbandes der Bauindustrie, das am Donnerstag von Fr. BM Forstinger in der ZIB 2 präsentierte Vorhaben, die österreichischen Autobahnen an private Gesellschaften zu verkaufen und sodann zurückzuleasen.

Durch die Neuausschreibung eines vollelektronischen Maut-Systemes und der damit verbundenen Verschiebung der LKW-Maut würden der ASFINAG jährlich zwei bis drei Milliarden öS entgehen.

Die Bauindustrie habe auf die durch die Verschiebung der LKW-Maut drohende Finanzierungslücke hingewiesen und bereits angeboten, gemeinsam mit den österreichischen Bauindustrieunternehmungen Konzepte für eine Zwischenfinanzierung zu erarbeiten.

Anstatt der heimischen Bauwirtschaft die Möglichkeit zu eröffnen, den Ausbau und die Sanierung der Autobahnen durch private Betreibermodelle zügig voranzutreiben, wurde nunmehr offenbar mit ausländischen Investoren verhandelt, bedauert Soravia.

Wenn die vom Fachverband der Bauindustrie bereits seit Jahren geforderte Beteiligung privaten Kapitals an Infrastrukturprojekten nunmehr offenbar Realität wird, sollten die österreichischen Bauindustrieunternehmungen die ersten Ansprechpartner für derartige Projekte sein.

Die Bauwirtschaft ersucht Frau Minister Forstinger daher, in Gespräche über die notwendigen Finanzierungsmaßnahmen einzutreten und steht dazu jederzeit zur Verfügung.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Johannes Schenk
Tel.: (01) 504 15 51

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS