Feuerwehrautos aus Vorarlberg für Weißrussland BILD

"Mehr Sicherheit für Kostjukowka/Gomel"

Rankweil/Kostjukowka (VLK) - Morgen, Samstag früh, startet
ein weiterer Hilfstransport von Rankweil nach Weißrussland.
Unter dem Motto "Mehr Sicherheit für Kostjukowka/Gomel"
werden neun Feuerwehrautos, drei Ambulanzfahrzeuge sowie 30
Computer für Schulen in Kostjukowka und eine komplette UNIX-Ausrüstung für die Hochschule in Gomel transportiert. Ein
weiterer Höhepunkt wird die Fotoausstellung "So leben wir
hier" von Nikolaus Walter sein, die am Freitag, 25. Mai 2001
von Landesrat Manfred Rein in Kostjukowka eröffnet wird.
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Heute, Freitag, fand beim Feuerwehrhaus Rankweil die
offizielle Verabschiedung statt. Der Hilfstransport konnte
Dank der Hilfe vieler Beteiligter - engagierte Feuerwehrleute
aus ganz Vorarlberg, Rotes Kreuz, Beiträge aus den Gemeinden Mittelberg, Lech, Götzis, Göfis, Feldkirch und Rankweil sowie namhaften Sponsorfirmen und Fahrzeugbau Marte - verwirklicht
werden. Der Hilfstransport beruht auf einer vor neun Jahren gegründeten privaten Initiative, koordiniert von
Bürgermeister Hans Kohler und unterstützt von der Gemeinde Rankweil sowie vom Land Vorarlberg. Der Konvoi wird am
Donnerstag, 24. Mai in Kostjukowa eintreffen.

Grundgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe"

Die Stadt Kostjukowka zählt - ebenso wie Rankweil - rund
11.000 Einwohner und liegt im Südosten Weißrusslands,
unmittelbar bei Gomel (500.000 Einwohner). Die Region wurde
durch die Atomkatastrophe von Tschernobyl vor 15 Jahren
besonders stark in Mitleidenschaft gezogen, das Gebiet
verzeichnet die höchsten Strahlenbelastungen mit
Folgeschäden. Ziel der Initiative aus Rankweil ist es, mit
der "Hilfe zur Selbsthilfe" sowohl die Infrastruktur in
dieser Region zu verbessern, privatwirtschaftliche Gedanken umzusetzen, die Menschen zu unterstützen und Kontakte zu
knüpfen. Der Grundgedanke "Hilfe zur Selbsthilfe", der hinter
den betreuten Projekten steht habe zu sichtbaren Erfolgen
geführt, so Kohler.

Aktivitäten und durchgeführte Projekte

1993: Errichtung von zwei Tischlerwerkstätten

1995: Aufbau einer Kfz-Reparaturwerkstätte

1995/96: Ausstattung von zwei kommunalen Schulen sowie einer Abteilung einer Hochschule mit Computern

1996: Übergabe von 5 Feuerwehrautos an die Feuerwehren
Kostjukowka und Gomel

1997: Start eines Kunst-Projektes (Fotografie)

1998: Kontakte mit EVU´s mit dem Ziel, in Vorarlberg
vorhandenes Engenieering-Wissen anzuwenden

1999: Errichtung einer Funkleitstelle für die Feuerwehr-Leitzentrale in Gomel; Übergabe von weiteren 3 Feuerwehrautos
und 2 Ambulanzfahrzeugen; Computer für die Schulen.

2001: "Mehr Sicherheit für Kostjukowka/Gomel"

Bitte Sperrfrist beachten: Freitag, 18.Mai 2001, 16.00 Uhr! (ug/moma/dig,nvl)

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