LR Bischof: Lösung für Jugendpsychiatrie erreicht

Ab 2003 eigenständiges Departement

Bregenz (VLK) - Voraussichtlich ab dem Jahr 2003 wird es
am Landeskrankenhaus Rankweil eine eigenständige
Jugendpsychiatrie geben, freut sich Landesrat Hans-Peter
Bischof, dass diese Lücke in der Gesundheitsversorgung bald geschlossen werden kann. In einem Dreistufenplan werden die Voraussetzungen für eine ausreichende fachärztliche
Versorgung und die notwendigen Räumlichkeiten geschaffen.
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Wie Landesrat Bischof dazu erklärte, wird in einem ersten Schritt die vertiefte Notfallversorgung in der
Jugendpsychiatrie durch das Landeskrankenhaus Rankweil sichergestellt. Da die Jugendpsychiatrie erst seit wenigen
Jahren ein Ergänzungsgebiet der Allgemeinpsychiatrie ist,
gibt es nur sehr wenige Fachärzte mit dieser speziellen
Ausbildung. Nach dem Ausscheiden einer Fachärztin mit dieser Qualifikation aus dem LKH Rankweil wurde in mehreren
Ausschreibungen im gesamten deutschsprachigen Raum versucht,
eine kompetente Neubesetzung zu erreichen. Allerdings ist
darauf keine einzige Reaktion erfolgt. Dieser Mangel an Jugendpsychiatrie-FachärztInnen in ganz Europa und die massiv zunehmende Problematik im Jugendbereich haben schließlich zum
jetzt noch bestehenden Manko in der Versorgung am LKH
Rankweil geführt.

Um die Lücke schließen zu können ist es notwendig, selbst
für ausgebildete Fachärztinnen und -ärzte zu sorgen. Deswegen möchte Landesrat Bischof, dass so rasch als möglich eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter des LKH Rankweil eine entsprechende Ausbildungsstelle an der Universitätsklinik
Innsbruck antritt. Damit kann erreicht werden, dass die fachärztliche Grundversorgung ab dem Jahr 2002 gesichert ist.
Diese Ausbildung soll dann noch von einer weiteren
Ärztin/Arzt absolviert werden, sodass ab dem Jahr 2003 der Versorgungsauftrag in diesem speziellen Bereich der
Psychiatrie voll erfüllt werden kann.

Als dritte Stufe werden während dieser Zeit auch die
räumlichen Voraussetzungen für die neue Abteilung geschaffen,
so Bischof. Auf Grund der besonderen Konstellation soll
nämlich die Jugendpsychiatrie mit der Allgemeinpsychiatrie
nicht vermischt werden. Deshalb wird in einem eigenen Gebäude
- zwar mit dem Landeskrankenhaus vernetzt, aber mit großer Eigenständigkeit - eine Jugendpsychiatrie aufgebaut. Selbstverständlich werde es dann notwendig sein, so Landesrat Bischof, dass es dort zu einer klaren Verantwortungszuteilung
kommt.
(hh/gw,nvl)

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