ÖAMTC: Autobahnen-Verkauf "verspäteter Aprilscherz"

Verkauf würde Tür und Tor für noch teurere Vignette oder Pkw-Road-Pricing öffnen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Als "verspäteten Aprilscherz" bezeichnet der ÖAMTC Pläne, die österreichischen Autobahnen ans Ausland zu verkaufen. Die zukünftigen Eigentümer könnten dann den Preis für die Autobahn-Vignette, Lkw-Mauten oder sogar die Gebühren für ein Pkw-Road-Pricing nach ihrem Belieben weiter anheben.

Der ÖAMTC weist darauf hin, dass die Österreicher ihre Autobahnen über die Mineralölsteuer bereits mehrfach bezahlt haben. Der Schuldenberg von über 90 Milliarden Schilling, den die Autobahngesellschaft Asfinag angehäuft hat, sei die direkte Folge der Aufhebung der Zweckbindung der Mineralölsteuer im Jahr 1987. Seither wird der größte Teil der Autofahrer-Milliarden - heuer sind es mehr als 100 Milliarden Schilling - für andere Budgetzwecke verwendet.

Jetzt auch nur andeutungsweise an einen Verkauf der Autobahnen zu denken, zeige, so der ÖAMTC, die Hilflosigkeit der mit diesem Thema befassten Verantwortlichen.

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