SOLIDARITÄT MIT UNSEREN STERBENDEN Parlamentarische Enquete zum Thema Sterbebegleitung am 29. Mai

Wien (PK) - "Solidarität mit unseren Sterbenden - Aspekte einer humanen Sterbebegleitung in Österreich" lautet das Thema einer parlamentarischen Enquete, die am Dienstag, dem 29. Mai, im Parlament abgehalten wird. Eröffnet wird die Veranstaltung vom Wiener Alterzbischof Kardinal Franz König (Den Menschen im Sterben würdigen) und Gesundheits-Staatssekretär Reinhart Waneck (Menschlich-kompetente Sterbebegleitung: eine Aufgabe der Gesundheitspolitik). Ort der Veranstaltung, die bis 16 Uhr dauern soll, ist der Budgetsaal des Parlaments(Lokal VI).

Ein knappes Dutzend ReferentInnen wird in jeweils etwa zehnminütigen Referaten zum Thema Sterbebegleitung Stellung nehmen: Sr. Mag. Hildegard Teuschl CS, Vorsitzende des Dachverbandes Hospiz Österreich (Warum vom Sterben reden?), Univ.Prof. Dr. Günter Virt, Universität Wien (Der Gatterer-Bericht des Europarats zu den Menschenrechten Sterbender und dessen Bedeutung für Österreich),Dr. Michael Landau, Direktor der Caritas Wien (Wer Sterbehilfe nicht will, muss für optimale Sterbebegleitung sorgen), Univ.Prof. Dr. Jochen Taupitz, Universität Mannheim (Sterbebegleitung im internationalen Vergleich), Univ.Prof. Dr. Christian Stadler, Universität Wien (Rechtslage in Österreich unter besonderer Berücksichtigung der Patientenverfügung), Univ.Prof. Dr. Eberhard Klaschik, Universität Bonn (Palliativmedizin statt Sterbehilfe: Leiden lindern - Würde und Autonomie bewahren), Univ.Prof. Dr. Holger Baumgartner, Universität Innsbruck (Ethische Aspekte der Palliativmedizin), Dr. Harald Reschitzegger, Hospiz St. Vinzenz (Standards in der ambulanten und stationären Hospizarbeit), Univ.Prof. Dr. Paul Sporn, Krankenanstalt Rudolfstiftung (Sterbebegleitung aus der Sicht der Intensivmedizin), Dr. Roland Paukner, Allgemeinmediziner (Sterbebegleitung und extramuraler Bereich) und Diplomkrankenschwester Angelika Feichtner, Hospiz Innsbruck (Aspekte der begleitenden Pflege in der letzten Lebensphase).

Zu der Enquete werden weit über 100 TeilnehmerInnen erwartet, darunter 25 Abgeordnete des Nationalrats (9 S, 7 F, 7 V und 2 G) und 15 Bundesräte (7 - 5 - 3), RessortvertreterInnen, VertreterInnen der Kirchen, der Sozialpartnerorganisationen, des Seniorenrates etc. und von den Fraktionen zu nominierende Experten im Verhältnis 9 - 7 - 7-2. Den Vorsitz bei der Enquete führen der Obmann des Gesundheitsausschusses des Nationalrats, Dr. Alois Pumberger, und dessen Stellvertreter Manfred Lackner, Dr. Günther Leiner und Dr. Erwin Rasinger.

Diese parlamentarische Enquete ist medienöffentlich; die Redaktionen sind eingeladen, eine/n Vertreter/in zu entsenden.

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