Kollross: Strassers "Würgenovelle" zeigt keine Wirkung: Rückstau nicht geringer - dafür mehr Schikanen!

"Die vom Innenministerium veröffentlichten Zivildiener-Zuweisungszahlen zeigen, dass die "Würgenovelle" des VP-Innenministers keinerlei Wirkung zeigt. Einzige Ausnahme: Die schikanösen Auswirkungen auf die betroffenen Jugendlichen!", mit diesen Worten kritisiert der Verbandsvorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich und Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend NÖ, Andreas Kollross, erneut das derzeit geltende Zivildienstgesetz.

Die kürzlich veröffentlichten Zahlen, so Kollross weiter, mögen zwar auf dem Papier gut klingen, können aber erstens nicht darüber hinwegtäuschen, dass hinter jeder Zahl ein menschliches Schicksal steht und zweitens der Rückstau in keinster Weise abgebaut wird.

"Alleine im Jahr 2000, in dem sich der Innenminister anschickte, den Zivildienst zweimal zu verschlechtern, hat es 2.533 mehr Zivildienstanträge als Zuweisungen gegeben. Hier in arroganter Selbsthuldigung von einer positiven Entwicklung zu sprechen grenzt an Perversion", so Kollross wörtlich.

Kollross bekräftigt daher die Forderung der Sozialistischen Jugend, den Zivildienst auf sechs Monate zu verkürzen. Durch diese Maßnahme könnten innerhalb der nächsten beiden Jahre doppelt so viele Jugendliche ihren Zivildienst ableisten. Nur so kann der Rückstau wirklich abgebaut werden. Jugendliche hätten so auch die Möglichkeit ihre Zukunft wieder planen zu können. "Wartezeiten bis zu fünf Jahre müssen endlich der Vergangenheit angehören!," so der Vorsitzende abschließend.
(Schluss)

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