Öllinger: FP-Abfertigungsmodell untauglicher Vorschlag

Erzeugt unerwünschte Lenkung zu kurzfristigen Arbeitsverhältnissen

Wien (OTS) "Ein Abfertigungsanspruch erst nach einem Jahr ist kein taugliches Modell. Es gibt sehr viele Beschäftigungsverhältnisse, die weniger als ein Jahr dauern. Die würden damit um ihren Abfertigungsanspruch umfallen. Und eine derartige Lösung begünstigt für Unternehmer die Bildungs von kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen", kritisiert der Sozialsprecher der Grünen, Karl Öllinger, den Vorschlag von FP-Klubobmann Westenthaler. Die Grünen fordern einen Abfertigungsanspruch ab dem ersten Tag eines Dienstverhältnisses.

"Es kann doch kein erwünschter Lenkungseffekt sein, daß in Zukunft Menschen nur mehr kürzer als ein Jahr angestellt werden. Genau dieser Effekt würde mit dieser Maßnahme aber eintretten", begründet Öllinger.

Die Regelung, wonach bei Selbstkündigung der Abfertigungsanspruch als Betriebspension mitgenommen werden muß, bezeichnet Öllinger als "völligen Holler". Das wäre eine Bindung der Abfertigung an einen bestimmten Zweck und bestrafe die Selbstkündigung.

Die Grüne fordern, daß es einen Abfertigungsansruch ab dem ersten Tag geben müsse. Und zwar für jede Art der Auflösung eines Dienstverhältnisses. Darunter fällt neben der Selbstkündigung auch eine vorübergehende Auflösung wie bei einer Erziehungs- und Bildungskarenz, so Öllinger.

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