Bundesliga-Vereine künftig mit acht Legionären

Erleichterungen bei Beschäftigung für Fußballern aus Nicht EWR-Ländern

Wien (BMWA-OTS) - Ab der kommenden Saison werden die Vereine der max.Bundesliga maximal acht Fußballer aus Nicht-EWR-Ländern beschäftigen dürfen. Dies jedoch nur, so lange der Anteil drittstaatsangehöriger Ausländer pro Verein nicht in einem gravierenden Missverhältnis zum Anteil der inländischen Spieler steht. Mit einem entsprechenden Erlass kommt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit den Wünschen des Fußballverbandes entgegen, die Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Fußballvereine in internationalen Wettbewerben zu verbessern. ****

Bisher waren den Vereinen in der obersten Spielklasse des österreichischen Fußballverbandes maximal fünf Berufsspieler aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes erlaubt. Das hat sich in internationalen Wettbewerben zunehmend als wettbewerbsverzerrend herausgestellt, da in vielen anderen Ländern keine Beschränkungen für Nicht-EWR-Fußballer bestehen. Nach mehreren Gesprächen zwischen Vertretern des Österreichischen Fußballbundes und der Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit wurde Einvernehmen hergestellt, eine Obergrenze grundsätzlich beizubehalten, diese aber zu erhöhen. Die Wahrung der internationalen Konkurrenzfähigkeit der österreichischen Fußballvereine liegt im sportpolitischen wie auch im gesamtwirtschaftlichen Interesse.

Für Vereine, die in der 1. Division (der 2. Liga) des Österreichischen Fußballverbandes spielen, bleibt die Obergrenze von drei Spielern aus Nicht-EWR-Ländern unverändert.

Mittelfristig wird eine umfassende Lösung bei der Beschäftigung von Spitzensportlern aus nicht EWR-Ländern angestrebt. Alle sozial-und arbeitsrechtlichen Aspekte der Beschäftigung von Spitzensportlern sollen noch im Laufe dieses Jahres in einer Enquete unter Einbindung aller Betroffenen diskutiert werden.

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