"EU-Erweiterung - Chance für den Grenzraum"

SPOLU-Abschlussveranstaltung in Hollabrunn

St.Pölten (NLK) - "Die EU-Erweiterung wird die Standortqualität Niederösterreichs noch erhöhen und die Region in eine zentrale wirtschaftsgeografische Position, den mitteleuropäischen Zentralraum, rücken, der auch die Nachbarländer Slowakei, Tschechien und Ungarn umfasst und somit am Schnittpunkt wichtiger europäischer Achsen liegt." Das betonte Wirtschafts-Landesrat Ernest Gabmann in Hollabrunn bei der Abschlussveranstaltung des gemeinsamen "SPOLU-Projektes" der Eco Plus, der Wirtschaftskammer NÖ und der Regionalmanagements für das Waldviertel und das Weinviertel. Im Rahmen des Projektes wurden Maßnahmenpakete und strategische Ansätze entwickelt und Bewusstseinsarbeit gegen "Grenzen im Kopf" geleistet. Vor allem konnten konkrete Hilfestellungen für interessierte Unternehmer gegeben werden: Information, Beratungsleistung und Kooperationsveranstaltungen, mit der Möglichkeit zu ersten Verhandlungen mit potenziellen Geschäftspartnern.

Der Regierungsbeauftragte für die EU-Erweiterung, Dr. Erhard Busek, und Mag. Franz Cermak von der Generaldirektion Erweiterung der Europäischen Kommission zeigten den österreichischen Weg zur EU-Erweiterung und die Brüsseler Sicht auf. Busek betonte, dass positive Auswirkungen der europäischen Integration schon heute deutlich sind, auch in den Grenzregionen. Das unterstrich auch die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, Sonja Zwazl, die auf eine "Studie über Kaufkraftströme" verwies. Danach sind 1999 bis 2001 rund 4,2 Milliarden Schilling aus den Nachbarländern nach Niederösterreich geflossen.

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