UEAPME und ETUC unterzeichnen gemeinsame Deklaration

Europäische Unternehmer-Vertretung und Gewerkschaftsbund unterstreichen die Bedeutung der KMUs für Europas Wirtschaft -Nationale Sozialpartner haben es leichter

Wien (PWK368) - Eine gemeinsame Deklaration der europäischen Vertretung der Klein- und Mittelbetriebe (UEAPME - Union Européenne de l´artisanat et des petites et moyennes entreprises) mit dem Europäischen Gewerkschaftsbund (ETUC - European Trade Union Confederation) ist das Ergebnis eines eineinhalbjährigen Projektes über die Zukunft des Sozialen Dialoges in Europas Klein- und Mittelbetrieben. Die Wirtschaftskammer Österreich, Mitglied der UEAPME, wertet die Erklärung als Meilenstein für die Zusammenarbeit der EU-Sozialpartner. So werden die beiden Vertragspartner in den nächsten Tagen im Beisein der EU-Kommissarin Anna Diamantopoulos das neun Punkte umfassende Dokument unterzeichnen. Das wurde im Rahmen der Abschlusskonferenz zum FUTURISME-Projekt (Future of Social Dialoge in Small and Medium Enterprises), einer Tagung der UEAPME in Brüssel über die Zukunft des Sozialen Dialogs, bekannt.

Die Wirtschaftskammer, die seit 1995 Vollmitglied der UEAPME ist, sieht in der Erklärung vor allem ein gemeinsames Bekenntnis zur Stärkung und zu mehr Gründungen im KMU-Bereich. Nicht zuletzt wird damit auch die Rolle der kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) als Motor der Wirtschaft auch auf europäischer Ebene manifestiert. In dem gelungenen Projekt und der Deklaration wird auch eine Bestätigung für die Anerkennung der UEAPME als selbständiger Sozialpartner und Interessenvertreter der Klein- und Mittelbetriebe auf EU-Ebene gesehen.

Das Papier enthält ein Bekenntnis zu den Erklärungen des EU-Gipfels von Lissabon und zu den Schlussfolgerungen des Europäischen Rates von Santa Maria de Feira. Die europäischen Sozialpartner bekennen sich damit zur Förderung der KMUs, auch weil sie wissen, dass nur dadurch ein funktionierender Arbeitsmarkt existieren und das Ziel der Vollbeschäftigung erreicht werden kann.

Besonders erfreulich ist dabei der gelungene Soziale Dialog. So liegt ein ganz klares Bekenntnis vor, in partnerschaftlicher Art und Weise die relevanten Themen der Berufsbildung, Qualifikation, Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz zu diskutieren. Damit sollen maßgeschneiderte Antworten für kleine Unternehmen gefunden werden.

In dem 14 Monate dauernden FUTURISME-Projekt über die Zukunft des Sozialen Dialoges in KMUs hat die UEAPME die drei dabei relevanten Themen Flexibilität und Sicherheit am Arbeitsplatz, Auswirkungen der EU-Erweiterung und neue Formen der beruflichen Aus- und Weiterbildung beleuchtet.

Die konkreten Ergebnisse der Tagung finden Sie im Internet auf der Seite der Wirtschaftskammern unter http://wko.at. (AB)

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