Mikl-Leitner zu anonymer Geburt: Wien wacht endlich auf

Erlass zu einer geordneten Abwicklung fehlt noch immer

St. Pölten (NÖI) Auf Initiative der Volkspartei Niederösterreich wurde die anonyme Geburt in NÖ Krankenanstalten legalisiert. Im Gegensatz zu Wien, wo eine junge Mutter einfach brutal abgeschoben wurde, hat Niederösterreich Pionierarbeit geleistet und in allen NÖ Landeskrankenanstalten mit Geburtenstation, die anonyme Geburt ermöglicht. Erst nach dem Vorstoß Niederösterreichs haben nunmehr auch Wiens Gesundheitspolitiker eingesehen, dass man Frauen, die in einer Notsituation stehen nicht einfach die Türe vor der Nase zuschlagen kann, stellt LGF NR Mag. Johanna Mikl-Leitner klar.****

Als vollkommen unverständlich bezeichnete Mikl-Leitner, dass auch die zuständigen Bundespolitiker noch immer nicht den entsprechenden Erlass zu einer geordneten Abwicklung der anonymen Geburt, zustandegebracht haben. Diesen Erlass fordere ich bereits seit Monaten. Verzweifelten Müttern eine menschenwürdige Geburt zu ermöglichen ist das mindeste, was die Politik tun kann.

"Mit der Legalisierung der anonymen Geburt kann sowohl jenen jungen Müttern, deren sehnlichster Wunsch es ist, ein Kind zu adoptieren, geholfen werden, als auch jenen, die durch die Geburt eines Kindes völlig überfordert sind. Mit der Legalisierung dieser Maßnahme wollen wir Schlagzeilen von getöteten Babys aus reiner Verzweiflung vermeiden", so Mikl-Leitner.

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